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Programm-Gesamtübersicht:

rbw September 2010
rbw Oktober 2010
rbw November 2010
rbw Dezember 2010

rbw Vorschau 2011

rbw Anmeldung

Programm 2010

Programm

Bestellungen unter
Telefon +49 (0) 5331-802 507,
Fax +49 (0) 5331-802 713

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pf September 2010

pf 01.09.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.045.0109

Methodische Zugänge zur Bibel II:
„Die Arbeit mit Lernstraßen“

Schülerinnen und Schüler der Sek. I und Konfirmandinnen und Konfirmanden tun sich mit der Bibel schwer. Setzt man aber z.B. beim „Lied der Lieder“ auf selbstbestimmtes Lernen und trifft entsprechende Arrangements, kann man erleben, dass sie von sich aus – ohne „extrinsische Motivation“ – zur Bibel greifen.
Ist die Erfahrung nicht auch in anderen Zusammenhängen fruchtbar zu machen? Wir gehen Lernstraßen zur Bibel nach.
In diesem Kurs wird exemplarisch eine Lernstraße präsentiert und grundsätzliche Gesichtspunkte zur Erstellung einer Lernstraße erarbeitet.
Dietmar Gerts hat seit vielen Jahren in der Lehrerfortbildung und Vikarsausbildung gearbeitet. Immer wieder hat er Unterrichtsmaterialien entwickelt und veröffentlicht.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Dietmar Gerts, Lehrbeauftragter, Universität Flensburg

Teilnehmerkreis: Lehrerkräfte Sek I

Termin: 01.09.2010 (09.30 – 16.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf 06.09. – 10.09.2010 | 10.047.0609

Pädagogik I – Vikarinnen und Vikare Kurs 2010
(in Zusammenarbeit mit dem Predigerseminar Braunschweig)

Schwerpunkte der Ausbildung
• Grundsätze des pädagogischen Handelns
• Unterrichtsplanung
• Verfassungs-, Vertrags- und schulrechtliche Rahmenbedingungen des RU
• Übung: Didaktische Reduktion
• Übung: Formulierung von eindeutigen Arbeitsaufträgen und Lernzielen
• Übung: Normalstruktur einer Unterrichtsstunde (Methoden, Arbeits- und Sozialformen im Unterricht, Medieneinsatz)
• Information über die Einsatzschulen und die Absprachen mit der Schulleitung

Dozenten:
Heiko Lamprecht, ARPM
Dr. Helmut Schirmer, Oldenburg

Termin: 06.09. – 10.09.2010

Tagungsort: Predigerseminar, Braunschweig

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pf 13.09. – 12.11.2010 | 10.050.1309

Schulpraktikum – Vikarinnen und Vikare Kurs 2010
(in Zusammenarbeit mit dem Predigerseminar Braunschweig)

• Hospitation im Bereich der Sek. 1
• Begleitung durch Schulmentor/innen
• Studientage nach Absprache
• zehn eigenverantwortliche Unterrichtsstunden (fünf fachfremd)
• Unterrichtsbesuch mit Nachgespräch durch Dozenten

Dozent: Heiko Lamprecht, ARPM

Termin: 13.09. – 12.11.2010

Tagungsort: verschiedene Einsatzschulen

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pf 13.09. – 15.09.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.051.1309

Kursreihe „Theologie für Religionslehrkräfte“:
„Politik und Religion“

In pluralistischen Demokratien wird die Trennung von Politik und Religion als eine Errungenschaft angesehen, die nicht aufgegeben werden sollte. Luthers Zwei-Regimenten-Lehre, nach der Gott über das Reich der Welt mittels staatlicher Gewalt und über die Gläubigen direkt mittels des Heiligen Geistes herrscht, bahnte auch aus christlicher Perspektive den Weg für die neuzeitliche Trennung an. Allerdings entwickelte sich Luthers Lehre sehr bald zu einer Zwei-Bereiche-Lehre, in der Gott nicht mehr als die alles bestimmende Wirklichkeit angesehen wurde, sondern nur noch als zuständig für den Bereich der Religion. Man gestand dem Staat eine Eigengesetzlichkeit zu. So unzweifelhaft die Bergpredigt Handlungsregeln für den Einzelnen, und zwar für den einzelnen Gläubigen, enthält und nicht den Staat und seine Institutionen zum Adressaten hat, weil der Staat bei der Wahrnehmung seiner Schutzaufgabe für seine Bürgerinnen und Bürger nicht auch noch deren linke Backe hinhalten kann oder darauf verzichten kann, dem Übel zu widerstehen. Dennoch stellt sich in politischen Konflikten immer wieder die Frage, wie anders die Kirche ihr prophetisches Wächteramt wahrnehmen kann als durch den Rückgriff auf die Handlungsziele Frieden und Gerechtigkeit durch einseitigen Rechtsverzicht.

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referent: PD Dr. Rochus Leonhardt, Universität Hamburg

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II

Termin: 13.09. (14.30 Uhr) – 15.09.2010 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar

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pf 14.09.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.052.1409

Geschichten mit Hand und Fuß
„Wenn Abschied weh tut“

Auch unsere Schülerinnen und Schüler erleben die Begegnung mit Sterben und Tod und müssen lernen, mit Abschiedsschmerz umzugehen. Die Welt ist plötzlich verändert, nichts ist mehr so, wie es einmal war. Verständnis und Begleitung ist in diesen Zeiten besonders wichtig.
Das Thema Trauer, Verlust, Abschiedsschmerz, die Frage nach dem Danach sollte daher auch einen angemessenen Platz im Unterricht finden. Gerade „unbelastete“ Zeiten bieten gute Möglichkeiten, Bereitschaft für den sonst so sensiblen Bereich zu öffnen, wird dieser doch in unserer von Leistung- und Körperkult geprägten Gesellschaft oftmals verdrängt.
Im Seminar werden Modelle vorgestellt, die Zugänge zum Thema und dessen Bearbeitung schaffen können. Darüber hinaus soll ausreichende Zeit zur Reflexion auch unter Einbeziehung eigener Erfahrungen und Beobachtungen gegeben sein. Diverses Material zum Mitnehmen wird zur Verfügung gestellt.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Klaus-Dieter Braun, ajab Wolfenbüttel

Teilnehmerkreis: Lehrerinnen und Lehrer GS, Sek. I (Kl. 5 + 6)

Termin: 14.09.2010 (09.30 – 16.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf 15.09.2010 | Dienstliche Fortbildung |

"Nach Jesus Christus fragen"

Bezugspunkt des christlichen Glaubens ist die Person Jesu von Nazareth, der zum Christus, zum Auserwählten Gottes geworden ist. Was muss man über den Menschen Jesus, seine Welt und die Kultur seiner Zeit wissen? Wie kann man ihn und seine Botschaft, die uns in Begegnungen, Handlungen, Worten überliefert ist, verstehen? Was muss man über den geglaubten Christus wissen, damit Vorstellungen, Erwartungen und Hoffnungen sachgemäß in unserer Zeit ihre Bedeutung und Kraft entwickeln können.
Das Kerncurriculum für die Sek. I benennt Kompetenzen, über die Schülerinnen und Schüler am Ende einer Unterrichtsreihe verfügen sollen. Wie können diese in einen schuleigenen Arbeitsplan umgesetzt werden? Wie kann daraus eine Unterrichtsreihe entstehen?
Anhand des Unterrichtswerkes „Mitten ins Leben“ wollen wir mit Bezug auf das Kerncurriculum Evangelische Religion exemplarisch Bausteine für das Themenfeld vorstellen, bedenken und entwickeln.

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Katharina Brennecke-Betschel, Fachberaterin Sek. I

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte an Sek. I

Termin: 15.09.2010 (09.00 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf 22.09. – 24.09.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.053.2209

Kursfolge: Stilleübungen in der Schule
Wege in die Stille – Wege zur Mitte

Immer wieder beklagen Kolleginnen und Kollegen die Zunahme von Konzentrationsmängeln und motorischer Unruhe im Unterricht. Die Ursachenforschung führt zu den unterschiedlichsten Gründen für die inzwischen bekannten Phänomene, unter denen Unterrichtete und Unterrichtende gleichermaßen leiden. Angesichts der Vielfalt möglicher Ursachen müssen die Bearbeitungsstrategien langfristig und vielschichtig angelegt sein. Dies hilft aber zunächst in der konkreten Unterrichtssituation wenig. Deshalb fragen sich viele Unterrichtende, in welcher Weise sie den Schülerinnen und Schülern wenigstens mittelfristig konkrete Hilfestellung anbieten können. Etwa: „Können Stilleübungen hier Hilfe bringen?“
Die Antwort lautet:
JA – wenn sie in rechter Weise verstanden und den Schülerinnen und Schülern mit Zeit, Geduld und positiver Grundhaltung nahe gebracht werden.
NEIN – wenn sie als Trick zur Disziplinierung betrachtet werden und damit funktionalisiert werden sollen.
Stilleübungen sind keine Methode, die uns den „Knopf am Kind“ finden lässt, an dem man es „leise stellen“ kann. Sie wollen vielmehr einen Erfahrungsraum eröffnen, in dem Kinder und Jugendliche Entdeckungen machen, die sie von innen heraus still werden lassen. Stille ist mehr als das Fehlen von Lärm. Sie bietet einen Entfaltungsraum für die innere Persönlichkeit. In ihr kann eine Begegnung mit dem Urgrund stattfinden, in dem wir getragen sind.
Die Entdeckung der Stille beginnt bei denjenigen, die sie anleiten wollen. Lehrerinnen und Lehrer, die Stilleübungen in ihren Schulalltag integrieren möchten, brauchen eigene kontinuierliche Erfahrungen damit. Wer selber nur hektisch durch seinen Alltag jagt und Stille nicht erträgt, wird Kinder nicht auf ihrem Weg dahin begleiten können.
Daher richtet sich der erste Teil der hier vorgestellten Kursfolge ganz persönlich an die Lehrkräfte. Sie müssen zunächst selbst Erfahrungen mit unterschiedlichen Formen von Meditation und Leibarbeit machen. Ziel ist herauszufinden, was für jede(n) Einzelne(n) ein geeigneter Zugangsweg zu mehr eigener innerer Ruhe sein kann. Die Teilnehmenden werden ermutigt, ihnen hilfreiche Übungen in der Folge selbstständig zu vertiefen.
Ziele des Gesamtkurses:
- Finden eines eigenen Zugangs zur Stille; Entwickeln eines natürlichen Rhythmus von Aktivität und Besinnung
- Kennenlernen unterschiedlicher Formen von Achtsamkeits- und Stilleübungen
- Anbahnung der Fähigkeit zur Anleitung von Kindern, basierend auf eigener meditativer Erfahrung
- Entdeckung der religiösen Dimension der Stille
Die Kursfolge umfasst vier verbindliche Kurse in einem Zeitraum von zwei Jahren.

Kurs 1: Übungen der Achtsamkeit und Stille in der Schule – Grundlagen und Voraussetzungen
Im ersten Kurs steht die eigene Auseinandersetzung der Lehrkräfte mit Erfahrungen der Stille als Voraussetzung jeder entsprechenden Arbeit in der Schule im Vordergrund. Es werden unterschiedliche Zugangswege vorgestellt, erprobt und reflektiert: Gegenstandsbezogene und nichtgegenständliche Meditation, Körper- und Atemarbeit, Meditativer Tanz, Imaginationsübungen.
Termin: 22. – 24.09.2010

Kurs 2: Stille-Erfahrungen mit Leib und allen Sinnen
Im zweiten Kurs steht die achtsame Wahrnehmung des eigenen Körpers und der umgebenden Natur im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche kindgerechte Körper- und Sinnesübungen kennen. Sie erfahren dabei die Bedeutung des Innehaltens und der Hinwendung zu sich selbst als Grundlage für Wachheit, Konzentration und Zuwendung zur Mitwelt.
Termin: in 2011

Kurs 3: Gegenstandsbezogene Übungen als Wege zu Ruhe und Zentrierung

Kurs 4: Stille-Erfahrungen mit biblischen Texten

Inge Brüggemann, geb. 1950, Mitglied des LAM, Schulung im Herzensgebet.
Während ihrer Tätigkeit als Lehrerin Entwicklung und Erprobung von Stilleübungen für Kinder in der Schule. Nach Ausbildung in körperorientierter Psychotherapie und als Heilpraktikerin/ Psychotherapie heute tätig in freier Praxis in Barsinghausen sowie in der Erwachsenen- und Lehrerfortbildung.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Meditationsleiterin, Barsinghausen

Teilnehmerkreis: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen

Termin: 22.09. (15.00 Uhr) – 24.09.2010 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 28.09.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.054.2809

„Aktuelle Kurzfilme“
– Behalten Sie einen Überblick! –

Welche neuen Kurzfilme bietet die Medienzentrale unserer Landeskirche an? Im Rahmen einer Sichtungsveranstaltung stellen wir Neuerwerbungen vor, die als Impulse für ethische Fragestellungen eingesetzt werden können.
Lassen Sie sich einladen, damit ihre bewährten und geschätzten älteren Kurzfilme „Nachwuchs“ bekommen!

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Horst Sparr, ARPM

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen, Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone

Termin: 28.09.2010 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf 29.09. – 01.10.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.055.2909

Sozialethisches Symposium „Menschenwürde“

Die Würde des Menschen ist der Basiswert moderner demokratischer Verfassungen. Aus diesem Grundwert werden die Grundrechte abgeleitet. Wurzeln des Basiswertes sind die jüdisch-christliche Auffassung vom Menschen als einem Ebenbild Gottes sowie die griechisch-antike Auffassung von der Vernunftbegabtheit des Menschen. Während in der religiösen Tradition diese Würde dem Menschen voraussetzungslos von außen zugesprochen wird, ist sie in der philosophischen Tradition abhängig von der Bewährung des Menschen. Im positiven Recht erscheint die Menschenwürde als unantastbares Gut erst seit der Aufklärung. Ist dieses Grundrecht ein vorstaatliches Naturrecht, das durch staatlich positives Recht nur nachträglich anerkannt wird, oder wird dieses Grundrecht durch die staatliche Gesetzgebung allererst konstituiert? In der gegenwärtigen Debatte über Humangenetik und Sterbehilfe gewinnt man den Eindruck eines inflationären Gebrauchs des Menschenwürde-Arguments. In der Sterbehilfe-Debatte wird das Argument je nach Standpunkt entweder zur Begründung der Entscheidungsautonomie des Menschen hinsichtlich des Endes seines Lebens oder zur Begründung der Unantastbarkeit jedes Lebens, auch des eigenen, verwendet. In der humangenetischen Debatte ist strittig, ab wann dem Menschen Würde zugesprochen werden kann: ab der Befruchtung, der Nidation oder ab dem Zeitpunkt der Schmerzempfindlichkeit und der ersten Bewusstheit? Ferner: Ist die Menschenwürde schon garantiert, wenn die individuellen Freiheitsrechte unangetastet bleiben, oder gehört die Realisierung sozialer Menschenrechte, wie z.B. gleicher gesellschaftlicher Partizipationschancen, notwendig zur Menschenwürde dazu? Das Symposium leistet einen Beitrag zur Werte-Diskussion und zur rationalen Werteklärung. Das Thema gehörte in den vergangenen Jahren immer wieder zu den Schwerpunktthemen im Zentralabitur.

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referenten:
Professor Dr. Christoph Enders, Universität Leipzig
Professor Dr. Klaus Gahl, Braunschweig
Professor Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt, Universität Tübingen
Professor Dr. Friedrich Heckmann, Fachhochschule Hannover
Professor Dr. William Hoye, Universität Münster
Professor Dr. Hartmut Kreß, Universität Bonn
Professor Dr. Dr. Manfred Kwiran, Universität Bern
Professor Dr. Hein Retter, Universität Braunschweig
Professor Dr. Arnulf von Scheliha, Universität Osnabrück
N.N., Amnesty International

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe II, Fachobleute und Fachberater/-innen für Religion, Fachseminarleiter/-innen

Termin: 29.09. (14.30 Uhr) – 01.10.2010 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 29.09. – 01.10.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.056.2909

„Umgang mit schwierigen Schul- und Unterrichtssituationen –
Konflikt und Aggression“

Die Fortbildung setzt bei dem an, was Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag am stärksten belastet: die Bewältigung schwieriger Situationen in der Klasse, aber auch im Kollegium. Dazu werden „mitgebrachte“ schwierige Unterrichtssituationen analog zu einem Modell kollegialer Beratung bearbeitet, nach dem Grundsatz: Die Kompetenzen, die wir brauchen, um Probleme zu lösen, sind in der Gruppe vorhanden – wir müssen aber Wege finden, um sie produktiv für die Lösung der Probleme nutzen zu können. Ziel ist es, durch die im Rahmen der Fortbildung gemachten Erfahrungen und neu erworbenen Kompetenzen Prozesse von Kommunikation und Konflikt- bzw. Aggressionsbearbeitung im eigenen Kollegium zu ermöglichen.

Leitung: Hans-Günter Gerhold, StD, Salzgitter

Referent: Professor Dr. Herbert Zwergel, Kassel

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 29.09. (14.30 Uhr) – 01.10.2010 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf Oktober 2010

pf 02.10.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.049.1109

„Godly Play“ – Regionaler Studientag

Bei diesem Studientag geht es um den Erfahrungsaustausch zwischen Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern sowie Mitarbeitenden in der Gemeindearbeit, die bereits mit diesem Konzept gearbeitet haben. Zusätzlich soll es in Workshops um die Vertiefung der thematischen Arbeit gehen. Möglich wären Themen, wie Schöpfung, Gleichnisse oder Advent.
Leitung: Birgit Holstein, Lehrerin, Schandelah

Teilnehmerkreis: Grundschullehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten

Termin: 02.10.2010 (10.00 – 17.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf 04.10. – 06.10.2010 | Dienstliche Fortbildung

Kerncurricula Evangelische und Katholische Religion an Kooperativen Gesamtschulen
- Wie geht es weiter?
-

Es handelt sich um eine Fortsetzung der Fortbildungsveranstaltung „Kerncurricula Evangelische und Katholische Religion an Kooperativen Gesamtschulen“, die im September 2009 stattgefunden hat. Dieses Angebot richtet sich daher gezielt an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der genannten Veranstaltung, aber auch neue Kolleginnen und Kollegen sind willkommen (IGS und andere Schulformen).
Nach einem Jahr Implementierung der Kerncurricula Religion, die am 1.08.2010 in Kraft getreten sind, geht es zunächst um eine Bestandsaufnahme der bisherigen Arbeit an den Schulen und der damit verbundenen Erfahrungen. Um den weiteren Umsetzungsprozess voranzubringen, wollen wir gemeinsam zu dem Kompetenzbereich „Nach Gott fragen“ arbeiten. Es sollen Möglichkeiten der schulcurricularen und unterrichtspraktischen Umsetzung vorgestellt, erprobt und diskutiert werden.
Als Leitfaden für die Erschließung dieses Kompetenzbereichs sollen uns die Ausführungen von Gabriele Obst „Kompetenzorientiertes Lehren und Unterrichten im Religionsunterricht“ und deren Modell zur Unterrichtsplanung dienen.

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referenten:
Dr. Christine Lehmann, Fachmoderatorin für Ev. Religion an niedersächsischen Gesamtschulen
Martin Schmidt-Kortenbusch, Fachmoderator für Kath. Religion an niedersächsischen Gesamtschulen

Teilnehmerkreis: Fachbereichsleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrer für Kath. und Ev. Religion an Kooperativen Gesamtschulen in ganz Niedersachsen

Termin: 04.10. (11.Uhr)06.2010 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Hessenkopf 5, 38644 Goslar

Kursgebühr: € 30,00 pro Person

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pf 04.10. – 08.10.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.057.0410

Wie die Bibel lebendig wird — Grundkurs Bibliolog (zertifiziert)
(in Kooperation mit dem PTI Drübeck)

Bibliolog ist eine beliebte Form, gemeinsam Bibel auszulegen und dabei biblische Geschichte und eigene Lebensgeschichte in einen Dialog zubringen. Die klare Struktur und der relativ kurze Zeitrahmen ermöglichen es, diese Methode in den verschiedensten Aufgabenfeldern einzusetzen: in Gemeinde und Gottesdienst, Konfirmanden- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung und Schule. Der Kurs wird vom deutschen „Netzwerk Bibliolog“ zertifiziert (www.bibliolog.de).
(Eine gesonderte Kursgebühr wird erhoben.)

Leitung:
Birgit Pötzsch
Carsten Haeske, PTI der EKM;
Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Jens Uhlendorf, Gottesdienstinstitut Nürnberg

Teilnehmerkreis: Unterrichtende im RU (Primarbereich, Sekundarstufen I und II), Unterrichtende an evangelischen Schulen, PfarrerInnen, MitarbeiterInnen im gemeindepädagogischen Dienst, Ehrenamtliche MA

Termin: 04.10. (15.00 Uhr) – 08.10.2010 (13.00 Uhr) Tagungsort: Ev. Zentrum, Kloster Drübeck

Anmeldung: bis zum 04.09.2010 direkt beim PTI Drübeck, Tel.: 039452 – 94300 oder
e-mail: PTI.Druebeck@ekmd.de

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pf 06.10.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.058.0610

„(An-)Gebote“
Die 10 Gebote im Religionsunterricht der GS

Das Kerncurriculum eröffnet uns viele Möglichkeiten mit verschiedenen Lehr- und Lernmethoden, kreativen Gestaltungsmöglichkeiten und produktiven Aneignungsformen Lernprozesse in Gang zu setzen.
Am Beispiel der 10 Gebote wollen wir Formen der Partner- und Gruppenarbeit mit Blick auf die individuellen Aneignungsmöglichkeiten (Schülerselbsttätigkeit ) erproben.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Ute-Agnes Guth, Fachberaterin ev. Religion GS, Gifhorn

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte GS

Termin: 06.10.2010 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf 07.10.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.059.0710

Prophetie im Alten Testament

Im AT nehmen Propheten breiten Raum ein und begegnen in verschiedenen Funktionen. Auf ihre Weise interpretieren sie Zeitgeschehen unter religiösen Gesichtspunkten, schaffen Erklärungen für vergangene oder zu erwartende Ereignisse. Und so beeinflussen sie die Einstellungen in ihrer Zeit und darüber hinaus. Sie prägen aber auch unser Bild von den Geschehnissen, indem sie einen Zusammenhang zwischen Religion und Politik herstellen. Sie begegnen eben nicht nur als Wahrsager, die Zukunft ansagen, sondern auch als Politiker, Zeitkritiker und Vermittler zwischen Mensch und Gott.
Der jüdische Kanon unterscheidet die „Vorderen Propheten“ (Jos, Ri, 1+2 Sam, 1+2 Kön), in denen von Propheten erzählt wird (z.B. von Elia und Elisa), von den „Hinteren Propheten“, den schriftprophetischen Büchern, die überwiegend gesammelte Prophetensprüche enthalten.
Neuere Forschungen vertreten die Ansicht, dass das Phänomen der Prophetie nicht auf Israel beschränkt war, dass allerdings Prophetenbücher eine Besonderheit im Alten Orient darstellen. Dies macht die Frage um so bedeutsamer: Was ist ein Prophet nach biblischem Verständnis? Neben allgemeinen Einblicken und Überblicken zur AT-Prophetie sollen als Beispiel vertieft Elia und Kostproben aus Amos, Micha und Sacharja behandelt werden.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Professor Dr. Karin Schöpflin, Göttingen

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 07.10.2010 (09.30 – 16.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf 11.10. – 15.10.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.060.1110

Herbstferienakademie: Inselwerkstatt
(Thema wird noch bekannt gegeben)

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Bettina Herbig, Studienrätin, Braunschweig
René Herbig, Fachseminar ev. Religion, Braunschweig

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 11.10. (15.00 Uhr) –15.10.2010 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Wuppertal, Norderney

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pf 27.10.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.061.2710

Theologisieren mit Kindern – praktisch

Nach wie vor hat das Thema „Theologisieren mit Kindern“ Hochkonjunktur, weil Kindertheologie viele gute Gespräche mit Kindern verspricht. In Veröffentlichungen schient alles so einfach zu sein. Aber – wie gelingt dies eigentlich praktisch?
In diesem Workshop soll exemplarisch gezeigt werden, wie theologische Gespräche mit Kindern gelingen können, welcher Vorbereitung es dafür bedarf, wie in der konkreten Situation agiert werden sollte. Den TN wird Gelegenheit gegeben, ein weiteres Beispiel zu erarbeiten und zu besprechen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Dr. Isabel Schneider-Wölfinger, Ev. Fröbelseminar, Kassel

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte GS, sowie Klasse 5 + 6 der Sek. I

Termin: 27.10.2010 (09.30 – 16.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf November 2010

pf 03.11. – 05.11.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.062.0311

Religionspädagogischer Kongress: „Zukunftsfähige Schule“
Kooperationsveranstaltung mit dem Aktionsausschuss Niedersächsischer Religionslehrerinnen und Religionslehrer (anr)

Entscheidend für die Zukunftsfähigkeit sowohl des bundesdeutschen Schulsystems als auch der Einzelschule ist die Realisierung von Bildungsqualität und Chancengerechtigkeit. Alle Schülerinnen und Schüler müssen durch schulische Bildungs- und Erziehungsprozesse hinreichend fit gemacht werden zur vernünftigen Bewältigung der vielfältigen lebensweltlichen Herausforderungen. Sie müssen diejenigen Kompetenzen erwerben, die es ihnen erlauben, aktiv am beruflichen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben teilhaben zu können. Voraussetzung dafür ist jederzeit abrufbares Verfügungs- und Orientierungswissen. Chancengerechtigkeit für alle impliziert die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Benachteiligungen aufgrund von Behinderung oder sozialer Herkunft sowie die individuelle Förderung aller Lernenden. Eine epochale gesellschaftliche Herausforderung besteht in der offensichtlich werdenden ethnisch-kulturellen und religiösen Diversifizierung. Wesentliche Bedingung zur Bewältigung der Vielfalt ist der Erwerb von Pluralismuskompetenz auf der Grundlage kulturell-religiösen Orientierungswissens.

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM
Dr. Christine Lehmann, anr
Martin Schmidt-Kortenbusch, anr

Referenten:
Professor Dr. Gabriele Bellenberg, Universität Bochum
Professor Dr. Sara Fürstenau, Universität Münster
Professor Dr. Andreas Helmke, Universität Koblenz-Landau, Zentrum für empirische Bildungsforschung
Professor Dr. Peter Meyer-Dohm, Leiter des VW-Bildungswesens
Professor Dr. Ulf Mühlhausen, Universität Hannover
Professor Dr. Dr. Karl-Ernst Nipkow, Marburg
Professor Dr. Dr. Harry Noormann, Universität Hannover
Professor Dr. Peter Struck, Universität Hamburg
Professor Dr. Rolf Werning, Universität Hannover

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 03.11. (10.30 Uhr) – 05.11.2010 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 09.11. – 10.11.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.063.0911

Tagung der Direktorstellvertreterinnen/Stellvertreter an Gesamtschulen:
„Umgang mit neuen Rollen-Herausforderungen“

Themen sind Konfliktgespräche im Falle von Arbeitsverweigerung und Minderleistungen sowie haushaltsrechtliche Schranken und Spielräume.

Leitung: Horst Wurthmann, KGS Moordeich

Referent: N.N., Niedersächsisches Kultusministerium

Teilnehmerkreis: Direktorstellvertreterinnen / Direktorstellvertreter

Termin: 09.11. (09.30 Uhr) – 10.11.20101 (16.00 Uhr)

Tagungsort: St. Jakobushaus, Goslar

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pf 10.11. – 12.11.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.064.1011

„Nach dem Menschen fragen“

Schüler/innen sind auf der Suche nach sich selbst und ihren Interessen und Lebenszielen. Im Religionsunterricht sollen sie ihr Verhältnis zu anderen Menschen vor dem Hintergrund des christlichen Verständnisses reflektieren.
Die Kerncurricula für das Fach evang. Religion kommen diesem Anliegen entgegen.
Während der Fortbildung sollen gemeinsam Unterrichtsmaterialien für die verschiedenen Jahrgänge für diesen Bereich entwickelt werden. Schwerpunkte sind dabei das selbstständige Arbeiten von Schüler/innen und der Umgang mit „neuen Medien“.

Leitung: Gudrun Kruppe, Realschulrektorin, Hameln

Referentin: Silke Luhmann, Lehrerin, Lübeck

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 10.11. (11.00 Uhr) – 12.11.2010 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 15.11. – 19.11.2010 | 10.065.1511

Pädagogik II – Vikarinnen und Vikare Kurs 2010
(in Zusammenarbeit mit dem Predigerseminar Braunschweig)

Schwerpunkte der Ausbildung
• Didaktischen Orte des RU und KU
• Vorstellung von Unterrichtsmaterialien und Publikationen für den KU
• Sichtung neuer Medien für den Unterricht (Videos, DVD, Folien, Dias, CD-ROM, Internetadressen)
• Entwicklungspsychologische Theorien
• Übung: Unterrichtsentwurf
• Verabredungen Unterrichtspraxis vor Ort und bezüglich der Regionalgruppen

Dozenten:
Heiko Lamprecht, ARPM
Dr. Helmut Schirmer

Termin: 15.11. (10.00 Uhr) – 19.11.2010 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Predigerseminar, Braunschweig

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pf 16.11. – 17.11.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.066.1611

Tagung der Leiterinnen und Leiter der allgemeinbildenden Gymnasien im Bereich der Landesschulbehörde, Standort Braunschweig
„Bildungsziel: Pluralismuskompetenz“

Die epochale Herausforderung der Gegenwart ist der gesellschaftliche Pluralismus. Aufgrund der signifikanten Präsenz ethnischer und kulturell-religiöser Minderheiten in den westlichen Gesellschaften sowie aufgrund der Globalisierung ist es um der friedlichen Koexistenz und der Verständigung willen erforderlich, dass Schülerinnen und Schüler sich in dieser Pluralität von Religionen, Weltanschauungen und Wertesystemen verorten können und hinreichendes Orientierungswissen über die fremden Kulturen wie über die eigene Kultur aneignen. Die beiden Extreme, die es zu vermeiden gilt, sind der Fundamentalismus, in dem der Wahrheits- und Richtigkeitsanspruch für die eigenen kulturellen Traditionen mit dem dazu gehörigen Wertesystem absolut gesetzt werden, und der Relativismus, in dem Wahrheitsfragen suspendiert werden. Das Gelingen der interkulturellen Verständigung hängt davon ab, dass die rechte Mitte getroffen wird zwischen der Wertschätzung der eigenen kulturellen Identität und dem Wissen darum, dass es sich dabei nicht um die Wahrheit selbst, sondern lediglich um einen mit anderen konkurrierenden Wahrheitsanspruch handelt. Erst diese Balance ermöglicht eine respektvolle und akzeptierende Einstellung gegenüber dem Fremden. Die schwierige Frage aber ist, wie man Schülern diese Pluralismuskompetenz vermittelt.
Weitere Themen sind die Folgen aus den veränderten Lehramtsstudiengängen, alternative Rhythmisierungen des Unterrichtsalltags sowie der Umgang mit Schülerwettbewerben.

Leitung:
OStD Gerhard Dziomba, Hauptdezernent, Landesschulbehörde, Standort Braunschweig
OStD Wolfgang Froben, Lessinggymnasium Braunschweig
OStD Matthias Kleiner, CJD-Christophorusschule Braunschweig
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referenten:
N.N., Praktische Philosophie
N.N., Erziehungswissenschaft
N.N., Kultur

Teilnehmerkreis: Leiterinnen und Leiter der allgemeinbildenden Gymnasien im Bereich der Landesschulbehörde, Standort Braunschweig

Termin: 16.11. (09.00 Uhr) – 17.11.2010 (17.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 19.11. – 21.11.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.067.1911

Perspektiven zukünftiger Solidaritätsarbeit in Schule und Gemeinde

Wochenendtagung des Brasiliennetzwerkes der braunschweigischen Landeskirche. Auswertung der letzten Brasilienreise. Vorstellung bekannter und neuer Projekte. Begegnung mit brasilianischen Gästen.
Diskussion über Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven der bisherigen Netzwerkarbeit. Auseinandersetzung mit der Frage nach der eigenen Identität im Kontext verschiedener Begegungen.

Leitung: Wilhelm Behrendt, Göttingen

Referenten: Gäste aus Brasilien, der IECLB und vom ELM

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen, GemeindemitarbeiterInnen

Termin: 12.11. (18.00 Uhr) – 14.11.2010 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar

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pf 24.11. – 26.11.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.068.2411

Kursreihe „Theologie für Religionslehrkräfte“:
„Toleranz“

„Toleranz“ bezeichnet das Dulden, Ertragen, Zulassen von Auffassungen, Deutungen und sozialen Praktiken, die der Tolerierende in wichtigen Hinsichten von seinen Auffassungen her nicht dulden kann oder gar für unerträglich hält. Toleranz ist strukturell vor allem eine Forderung an gesellschaftliche Mehrheiten gegenüber Minderheiten und deren Alterität. Das gelingende Zusammenleben in pluralistischen Gesellschaften hängt wesentlich von tolerantem Verhalten ab. Insofern ist Toleranz eine wesentliche Dimension der Pluralismuskompetenz, die Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schulzeit erwerben müssen. Neben strategischen Toleranzkonzeptionen, die sich gegen eine Übermoralisierung der Toleranzforderung wenden, gibt es in der praktischen Philosophie die Respekt- und die Wertschätzungskonzeption als Vernunftkonzeptionen von Toleranz, die dafür plädieren, das Andersartige entweder aus Respekt vor dem anderen Menschen oder aus Wertschätzung des möglichen Wahrheitsgehalts der anderen Auffassungen zu tolerieren. Wie lässt sich der notwendige Absolutheitsanspruch der christlichen Religion mit der Toleranzforderung nicht nur in strategischer, sondern auch in vernünftiger Hinsicht miteinander vereinbaren?

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referent: Professor Dr. Dr. Werner Brändle, Reichenau

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 24.11. (14.30 Uhr) – 26.11.2010 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf Dezember 2010

pf 06.12. – 07.12.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.069.0612

21. Haupt- und Realschulerektorinnen und -rektorenkurs
(Thema wird noch bekannt gegeben.)

Leitung:
Dr. Claudia Schönfeld, Landesschulbehörde Braunschweig, Außenstelle Salzgitter
Michael Solf, Dezernent Landesschulbehörde Braunschweig, Außenstelle Salzgitter, Dez. 2 Generalie Hauptschule und Berufsfindung
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten: N.N. / N.N.

Termin: 06.12. (15.00 Uhr) – 07.12.2010 (17.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 10.12. – 12.12.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.070.1012

Stille und Meditation „Der andere Advent“

In diesem Jahr wollen wir das Wochenende um den dritten Advent einmal in Stille und meditativ begehen. Aus dem Alltag heraustreten, sich auch aus dem üblichen Adventsgeschehen zurückziehen, und mit Meditationsformen und – methoden zur Stille kommen, das ist das Ziel dieses Kurses. Zugleich wollen wir Erfahrungen sammeln, die für uns selbst und für den schulischen Alltag hilfreich sein können.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Meditationsleiterin, Barsinghausen

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 10.12. (15.00 Uhr) – 12.12.2010 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Ev. Zentrum, Kloster Drübeck

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Vorschau 2011

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Aktualisierung: 01.09.2010
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