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Programm 2012

Programm

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Telefon +49 (0) 5331-802 507,
Fax +49 (0) 5331-802 713

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pf Februar 2012

pf 06.02. - 07.02.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.005.0602

Den Unterrichtsalltag professionell gestalten
Aktiv Energie tanken im Schulalltag – Ist das möglich?

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Sie zwar gerne Lehrer sind – dass Sie aber in der Schule so wenig dazu kommen, so Lehrer zu sein, wie Sie es gerne wären? Dass die Schule Ihnen Ihre Energie entzieht? Dass der Schulalltag häufig gespickt ist mit (unnötigen) Hindernissen, die uns die Energie rauben?
Die meisten Seminare und Workshops, die sich mit Stress- und Emotionsregulation für Lehrkräfte beschäftigen, zielen darauf ab, das Verhalten der einzelnen zu ändern, während die Verhältnisse höchstens am Rand thematisiert werden. In diesem Workshop soll es darum gehen, sowohl das eigene Verhalten als auch die Verhältnisse in der Schule zu betrachten und individuelle so wie gemeinsame Lösungsansätze zu finden. Schule wird immer eine Herausforderung bleiben – aber Schule muss kein Energieräuber sein.
Fordern Sie sich und fordern Sie Schule heraus: Finden Sie die Gelassenheit, mit Dingen umzugehen, die Sie nicht ändern können – finden Sie den Mut, Dinge anzugehen, die Sie ändern können und für die es sich zu kämpfen lohnt – und prüfen Sie immer wieder neu, was Sie tatsächlich akzeptieren müssen und was Sie ändern können und wollen.
Dieser Workshop soll Sie ein Schulhalbjahr begleiten: Sie werden bei unserer ersten gemeinsamen Veranstaltung symbolisch ein Samenkorn setzen, dieses im Alltag zusammen mit KollegInnen (und mit uns) hegen und pflegen und am Ende des Schulhalbjahres wollen wir gemeinsam das noch zarte Pflänzchen betrachten, das aus Ihren Ideen, Visionen und Wünschen herangewachsen ist.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Marcus Eckert, Lehrer, Leuphana Universität Lüneburg

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 06.02. (15.30 Uhr) - 07.02.2012 (13.00 Uhr ) und 28.06. (15.30Uhr) - 29.06.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 10.02. - 12.02.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.007.1002

Geh deinen Weg beherzt!

Lehrerinnen und Lehrer sind in ihrem Einsatz oft an vielen Stellen gleichzeitig gefordert. Sie sind damit in der Gefahr, sich zu überfordern, sich zu verirren und die Verbindung zu sich selbst zu verlieren.
Die jahrhundertealte Tradition des Herzensgebetes, von den Wüstenvätern und -müttern des frühen Christentums überliefert, ist ein guter Weg, sich neu mit der inneren Quelle von Kraft und Lebendigkeit zu verbinden. Diese Art der Meditation führt uns zu Sammlung und Achtsamkeit auf das Wesentliche. Wir lernen, den unablässigen Strom unserer Gedanken zu beruhigen, bewusst im Hier und Jetzt anzukommen und auf die innere Stimme zu lauschen. Dabei hilft uns die Konzentration auf ein Wort oder einen kurzen Satz, z. B. aus der Bibel oder aus einem Gesang, das / der in Verbindung mit dem Atem zum eigenen Herzenswort werden kann. In der Folge entwickelt es/er sich zu einem unterstützenden Begleiter im Alltag.
Der Kurs bietet eine erste Begegnung mit dem Herzensgebet an:

  • Grundübungen des Sitzens in der Stille
  • Körperwahrnehmungs- und Atemübungen
  • Meditatives Gehen und Meditativen Tanz
  • Erfahrungen mit einem Wort, das zum Herzenswort werden kann.

Ein Kurstag findet, abgesehen von den Übungsanleitungen, im Schweigen statt.
Das Wochenende möchte dazu beitragen, dass Lehrerinnen und Lehrer die Ruhe des Herzens in den Schulalltag mitnehmen können.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Meditationslehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Barsinghausen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 10.02. (15.30 Uhr) - 12.02.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 13.02. - 15.02.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.008.1302

Ausgrenzung und Abschiebung – Der Weg der Sinti und Roma von Niedersachsen nach Auschwitz

Begleitseminar zu einer entsprechenden Wanderausstellung in verschiedenen Göttinger Schulen, die die Geschichte der Sinti und Roma und ihrer gesellschaftlichen Situation gestern und heute in den Blick nimmt. Aktuelle und konkrete Beispiele von Abschiebung oder Kirchenasyl sowie Fragen der eigenen Handlungsmöglichkeiten, des Protestes und der Solidarität werden im Seminar zugleich mitverhandelt.

Moderation: Wilhelm Behrendt, Projektwerkstatt "Spurensuche"

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 13.02. - 15.02.2012

Tagungsort: Haus Hoher Hagen bei Dransfeld

Anmeldungen über: w.w.behrendt@t-online.de

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pf 14.02. - 15.02.2012 12.009.1402

ARPM auf der Bildungsmesse "didacta" (Halle 16 D52)

*** 14.02.2012 (14.00 Uhr)

"Kirchengeschichtsprojekte im Netz"

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referent: Herbert Jancke, n 21 Hannover

*** 15.02.2012 (13.00 Uhr)

"Jesus Christus – kompetenzorientiert? Überlegungen und Anregungen zu einer neuen Aufgabenkultur"

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
René Herbig, IGS Querum, Braunschweig
Martin Jackisch, Studienseminar Helmstedt

*** 15.02.2012 (14.00 Uhr)

"Mit Schülern thematisch einen Videoclip entwickeln"

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Dr. Andreas Mertin, Medienpädagoge, Hagen

Tagungsort: Hannover

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pf 14.02. - 15.02.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.010.1402

Kursreihe "Rhetorik erleben und erlernen":
Rhetorik III – Aufbaukurs
- Gewinnend sprechen, überzeugend kommunizieren -

Themenschwerpunkte:

  • Intonation, Modulation
  • Sprachliche Mittel und ihre Wirkung (Teil 2)
  • Rede- und Argumentationstechniken
  • Übungen zur Sprechtechnik und zum Sprechstil (Teil 2)

Referent: Martin Vollrath, StD, Gifhorn

TN-Kreis: Lehrkräfte und Schulpfarrerinnen und -pfarrer, die Rhetorik I und II bereits absolviert haben

Termin: 14.02. (15.00 Uhr) - 15.02.2012 (18.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 20.02. - 22.02. | Dienstliche Fortbildung | 12.011.2002

Widerstand gestern und heute – zur Geschichte
und Aktualität der Geschwister Scholl

Ein Schülerseminar über Notwendigkeiten, Motive und Formen des Widerstands im politischen Kontext. Wie kann Erinnerungsarbeit im Schulalltag aktiv und lebendig gestaltet werden? Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem erinnerten Widerstand für das Alltagshandeln in gegenwärtigen gesellschaftlichen Situationen, die zum Widerspruch herausfordern? Praktische Übungen zum Einüben einfacher Formen gewaltfreien Widerstands stehen mit auf der Tagesordnung des Seminars.

Moderation: Wilhelm Behrendt, Projektwerkstatt "Spurensuche"

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 20.02. - 22.02.2012

Tagungsort: Haus Hoher Hagen bei Dransfeld

Anmeldungen über: w.w.behrendt@t-online.de

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pf 22.02. - 24.02.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.013.2202

Kursreihe "Update Theologie": "Der Prophet Jesaja"

In christlicher wie jüdischer Perspektive ist das Jesaja-Buch wohl das bedeutendste Prophetenbuch überhaupt. In ihm finden sich nicht nur die sogenannten messianischen Verheißungen, die die frühe Christenheit auf Jesus bezog, sondern darüber hinaus entdeckt man eine Fülle von Texten, von denen die Christenheit bis heute lebt: von den "Schwertern zu Pflugscharen" (Jes 2,4) bis hin zu "Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht" (Jes 7,9). Von den insgesamt 66 Kapiteln des Buches enthält aber nur der erste Teil, das "Protojesaja-Buch" in Jes 1-39, Worte des Propheten Jesaja aus dem 8. Jahrhundert v.Chr. in der Hauptstadt Jerusalem. Und da begegnet uns eine überaus schillernde Gestalt: Er geht im Königspalast ein und aus, tritt den Königen Jerusalems aber auch äußerst kritisch gegenüber. Er verkündigt das unabwendbare Gericht über sein Volk, bietet aber auch Wege der Umkehr und des Heils an. Er mischt sich in die Politik seiner Zeit ein, hält sich in bestimmten Fragen aber auch sehr zurück. Nicht zuletzt kümmert er sich um die sozialen Belange der armen Leute und liest der reichen Oberschicht die Leviten. Kurzum: In Jes 1-39 tritt uns ein Prophet entgegen, der vieles zugleich ist: der radikale Gerichtsprophet, der Bußprediger, der Sozialkritiker, der Politiker... Aber was und wer war Jesaja wirklich?
Die neuere Prophetenforschung hat inzwischen ein völlig anderes und ungewohntes Bild vom Propheten und seiner Verkündigung gewonnen, als man es (auch aus Religionsbüchern!) gewohnt ist. Wir wollen zentrale Texte verstehen und "lesen" lernen, uns in die Zeitgeschichte des Propheten versetzen, aber auch fragen, wie es eigentlich zu einem Jesaja-Buch gekommen ist. Wir wollen weiter fragen, was im alten Israel überhaupt ein "Prophet" war und worin seine Aufgaben bestanden. Schließlich wenden wir uns der Gegenwart zu: Kann man heute noch "prophetisch" im Sinne Jesajas reden"? Kann man "seine" Worte heute noch verwenden? Und wenn ja, wie? Hier stellt sich die Frage nach der Hermeneutik prophetischer Texte.
(Als Einführung in die alttestamentlichen Propheten zu empfehlen: Reinhard G. Kratz, Die Propheten Israels, C. H. Beck Wissen 2326, München 2003)

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referent: Professor Dr. Uwe Becker, Universität Jena

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 22.02. (14.30 Uhr) - 24.02.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Ramada Hotel Bären, Goslar

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pf 29.02. - 02.03.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.016.2902

"Bewältigung unstetiger Unterrichtsituationen –
Eine vernachlässigte Seite von Unterrichtsqualität"

Bei der aktuellen Diskussion über Unterrichtsqualität steht zumeist die Suche nach dem richtigen Konzept im Vordergrund. Aber didaktische Konzepte allein gewährleisten keinen Unterrichtserfolg. Lehrer/innen sind oft im Moment eines Augenaufschlags gefordert, auf nicht antizipierte, oft auch kaum antizipierbare Entwicklungen einzugehen, für die das Unterrichtskonzept keine Lösung parat hat. Guter Unterricht zeichnet sich in solchen "unstetigen" Situationen aus durch eine situative Planungsfähigkeit, bei der es auf Improvisationsgabe, ein Repertoire von ‚Reserveplänen' und manchmal auch auf Schlagfertigkeit ankommt. Im Workshop soll anhand exemplarischer Videoszenen untersucht werden, wie Lehrer/innen plötzlich aufspringende Situationen mit mehr oder weniger Fingerspitzengefühl bewältigen. Die Videos mit unbekannten Lehrkräften regen dazu an, miteinander ins Gespräch zu kommen, wie unterschiedlich solche Situationen und die Bewältigungsversuche der Lehrer/innen wahrgenommen und beurteilt werden. Der Austausch über die individuellen Einschätzungen gibt Anstöße zum Überdenken eigener Reaktionsweisen und erweitert das eigene Repertoire.
Wenn einige Teilnehmer Notebooks mitbringen, auf denen Videos im MPG, WMV und FLASH-Format abgespielt werden können, würde das die Möglichkeit für die Sichtung einzelner Videoszenen zu zweit eröffnen.

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referent: Professor Dr. Ulf Mühlhausen, Universität Hannover

TN-Kreis: Lehrkräfte der Primar- und Sekundarstufe I

Termin: 29.02. (14.30 Uhr) - 02.03.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf März 2012

pf 06.03.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.019.0603

"Neue Kurzfilme" – Gewinnen Sie einen Überblick!

Welche neuen Kurzfilme bietet die Medienzentrale unserer Landeskirche an? Wie kann ich diese zur Erarbeitung religiöser und ethischer Fragestellungen einsetzen?
Im Rahmen einer Sichtungsveranstaltung stellen wir Neuerwerbungen vor und nutzen methodische Impulse bei der Besprechung hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten.
Über die Veranstaltung hinaus bieten wir Beratung und Begleitung bei medienpädagogischen Projekten (auch im Rahmen von Projektwochen).

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Martin Cachej, Pfarrer
Horst Sparr, ARPM

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen, Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone

Termin: 06.03.2012 (15.00 - 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf 14.03. - 16.03.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.022.1403

Kursreihe "Religion elementar"

Einfach, verständlich, exemplarisch – so sollen grundlegende Themen des Religionsunterrichts in dieser Kursreihe erschlossen werden. Theologische Vorkenntnisse werden nicht erwartet.
"Religion elementar" bietet

  • Informationen zu Texten und Fragestellungen biblischer Texte, die in den Kerncurricula als Biblische Basistexte genannt werden,
  • Möglichkeiten, die verschiedenen Mosaiksteine religiöser Informationen zu einem eigenen Bild zu verbinden,
  • zeitgemäße Antworten auf Fragestellungen der christlichen Religion.

Natürlich eignet sich der jeweilige Kurs auch zur Auffrischung und Aktualisierung des religiösen Wissens.

Die Welt des Neuen Testaments – eine Begegnung mit zentralen Texten und Gedanken

Jesus Christus ist die zentrale Gestalt des christlichen Glaubens. So stehen seine Person, sein Leben, sein Leiden, Sterben und Auferstehen im Zentrum des Neuen Testaments. In den vier Evangelien erfährt man am meisten darüber. Vieles stimmt überein, manches wird jedoch auch abweichend voneinander geschildert. So setzen die Verfasser je eigene Schwerpunkte. Auch der Apostel Paulus hat in seinen Briefen, die zeitlich vor den Evangelien verfasst worden sind, seine Sicht entworfen.
Im Rahmen der Fortbildung wollen wir die zentralen Aspekte (wie Jesu Lehre in Gleichnissen, Wundererzählungen, Tod und Auferstehung) besprechen und auf Grundlage ausgewählter Bibeltexte bedenken. Wie gelingt es, Befremdliches einzuordnen und zu verstehen?
Ziel der Veranstaltung ist es, ein Gefühl für die Denk- und Sichtweisen ausgewählter neutestamentlicher Schriften zu entwickeln und mit unseren heutigen Perspektiven in Beziehung zu setzen.
In allen Fällen sind zusätzlich kleine informative Einheiten zu wissenschaftlichen Hintergründen möglich, d. h. vor allem entstehungsgeschichtliche Fragen und Informationen über den religions- und theologiegeschichtlichen Kontext.
Hierzu erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialien und Hinweise für den Unterrichtseinsatz.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Professorin Dr. Karin Schöpflin, Göttingen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 14.03. (15.30 Uhr) - 16.03.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 14.03. - 16.03.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.023.1403

"Umgang mit schwierigen Schul- und Unterrichtssituationen – Konflikt und Aggression"

Die Fortbildung setzt bei dem an, was Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag am stärksten belastet: die Bewältigung schwieriger Situationen in der Klasse, aber auch im Kollegium. Dazu werden "mitgebrachte" schwierige Unterrichtssituationen analog zu einem Modell kollegialer Beratung bearbeitet, nach dem Grundsatz: Die Kompetenzen, die wir brauchen, um Probleme zu lösen, sind in der Gruppe vorhanden – wir müssen aber Wege finden, um sie produktiv für die Lösung der Probleme nutzen zu können. Ziel ist es, durch die im Rahmen der Fortbildung gemachten Erfahrungen und neu erworbenen Kompetenzen Prozesse von Kommunikation und Konflikt- bzw. Aggressionsbearbeitung im eigenen Kollegium zu ermöglichen.

Leitung: Hans-Günter Gerhold, StD, Salzgitter

Referent: Professor Dr. Herbert Zwergel, Universität Kassel

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 14.03. (14.30 Uhr) - 16.03.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 24.03. - 31.03.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.024.2403

Kontextbezogene Fortbildung im Ausland:
"Istanbul – Ankara – Kappadokien"
Zwischen Okzident und Orient, Antike und Gegenwart, frühem Christentum und heutigem Islam

Die Studienfahrt geht in die Metropolen der heutigen Türkei und das kappadokische Tuffsteingebirge, in dem in frühchristlicher Zeit christliche Mönche als Eremiten gelebt haben.
Vor allem Istanbul ist die Stadt zwischen den Welten und Kulturen. Als Konstantinopel einstmals Hauptstadt des Osmanischen Reiches und Zentrum des orthodoxen Christentums ist dies der Ort, an dem bedeutende frühchristliche Konzilien stattfanden. Hier wurden die Lehre vom trinitarischen Gott und von den zwei Naturen Christi festgelegt. Im 15. Jahrhundert wurde es Hauptstadt des Osmanischen Reiches und Residenz der osmanischen Sultane. Von den unterschiedlichen Epochen zeugen zahlreiche monumentale Bauwerke. Ankara, in frühchristlich-römischer Zeit Hauptstadt der Provinz Galatien, in der es Paulus gelang, christliche Gemeinden zu gründen, wurde nach dem 1. Weltkrieg und dem Ende des Osmanischen Reiches 1923 Hauptstadt des säkularen Staates Türkei. Die islamisch-theologische Fakultät der Universität Ankara ist der Ausgangspunkt islamischer Reformbemühungen. Mit Vertretern dieser sog. "Ankaraschule" werden ebenso Gespräche geführt wie mit Regierungsvertretern über die politische Entwicklung der Türkei sowie über das türkische Schulsystem. Daneben ist ein Besuch einer Imam-Hatip-Schule vorgesehen.
Leistungen: Flug Hannover – Istanbul, Unterkunft in landesüblichen Mittelklassehotels, Halbpension, deutschsprachige Reiseleitung, Rundreise in klimatisiertem Reisebus, Transfer und Eintrittgelder, ökologische Luftfahrtsteuer

Reisepreis: ca. 1.050,-- EUR pro Person/DZ, Einzelzimmerzuschlag: 161,-- EUR

Vorgespräch: 17.02.2012 (15.30 - 18.00 Uhr), Kirchencampus, Wolfenbüttel

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Dr. Christa Garms-Babke, Salzgitter

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 24.03. - 31.03.2012

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pf26.03. - 30.03.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.025.2603

Osterferienakademie: Kursreihe
"Rhetorik erleben und erlernen": "Rhetorik I + II"

Lehrerinnen und Lehrer müssen heutzutage mehr denn je die sprachlichen Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler fördern und beurteilen. Sie fungieren ferner als sprachliche Vorbilder in ihren Lerngruppen. Und sie stehen auf Elternabenden, Informationsveranstaltungen, Einschulungen, Verabschiedungen, etc. im Mittelpunkt des sprachlichen Geschehens. Immer sind rhetorische Kernkompetenzen wie kurzes, prägnantes, strukturiertes und verständliches Sprechen von immenser Bedeutung.
Auch Schülerinnen und Schüler müssen heute Erarbeitetes und Erlerntes adäquat darstellen können, eigene Positionen sachgemäß und verständlich formulieren lernen.
In unseren Rhetorikseminaren vermitteln und trainieren wir in angenehmer Atmosphäre das effiziente Sprechen jedes Teilnehmers, die Weitergabe von rhetorischen Fertigkeiten an Schülerinnen und Schüler sowie das Beurteilen von sprecherischen Fähigkeiten anderer. Neben der Aneignung des notwendigen theoretischen Wissens steht vornehmlich das praktische Tun im Vordergrund. Hier wird grundsätzlich auch videounterstützt gearbeitet.
Die Ausbildung besteht aus fünf aufeinander aufbauenden Modulen, die in sich abgeschlossen sind.

"Rhetorik I" – Grundkurse
Thema: Sicher auftreten, verständlich artikulieren

Gelassenheit, Selbstsicherheit und persönliche Ausstrahlung sind heute wichtiger denn je. Erfahren und trainieren Sie das sichere Auftreten durch Abbau von Redehemmungen, durch deutliches Artikulieren, durch bewussten Einsatz von Intonation und Modulation sowie durch kontrollierte Körpersprache.

Themenschwerpunkte:

  • Baustein - I: Lampenfieber und Redeangst
  • Baustein - II: Der erste Eindruck
  • Baustein - III: Atmung und Stimme
  • Baustein - IV: Prinzipien des Sprechens vor Publikum
  • Baustein - V: Die Gelegenheitsrede (Aufbau)

"Rhetorik II" – Aufbaukurs
Thema: Strukturiert reden, wirkungsvoll formulieren

Das Verstehen von Erklärungen, das Befolgen von Anweisungen oder die Durchsetzung von Ideen hängt häufig von verständlicher Sprechweise und strukturierter Darstellung ab. Erlernen Sie effektives Sprechen und gegliedertes Präsentieren, um zukünftig noch wirkungsvoller zu agieren.

Themenschwerpunkte:

  • Baustein - VI: Das Redemanuskript
  • Baustein - VII: Körpersprache
  • Baustein - VIII: Zuhörerorientiertes Sprechen
  • Baustein - IX: Guter Sprechstil
  • Baustein - X: Redefiguren I

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Martin Vollrath, StD, Gifhorn

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 26.03. (15.00 Uhr) - 30.03.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Caritas Inseloase, Norderney

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pf April 2012

pf 12.04.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.026.1204

RU kreativ – Arbeiten mit Ton am Beispiel der Jonageschichte
Biblische Geschichten immer nur besprechen und dann ausgewählte Szenen malen?

RU hat andere kreative Möglichkeiten, auch die haptischen Fähigkeiten der Kinder ins Spiel zu bringen.
Die Arbeit mit Ton bietet die Möglichkeit, kreative Handlungsprodukte zu erstellen. Sie ist jedoch nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint. Deshalb kommt es auf eine präzise Anleitung der Schülerinnen und Schüler an, damit die Beschäftigung mit dem Material nicht nur kurzfristig Spaß macht und die Ergebnisse sehenswert sind. Der Kurs zielt auf den Erwerb und die Vermittlung der Grundtechniken.
Es entstehen Material- und Brennkosten in Höhe von 10,-- EUR.
Der zweite Termin dient der Übergabe der Produkte und deren praktischem Einsatz im Unterrichtsgeschehen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Helma Lamprecht, Lehrerin, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schule, Pfarrerinnen und Pfarrer

Termin: 12.04.2012 (09.00 - 13.00 Uhr) und 22.05.2012 (09.00 - 13.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf17.04.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.029.1704

"Was begab sich in der Familie des verlorenen Sohnes in Galiläa?"

In den Evangelien treffen wir Jesus von Nazareth an ganz verschiedenen Orten des Heiligen Landes an, die uns vom Namen her mehr oder weniger vertraut sind. Nach Jesu eigenen Aussagen hatte er in der Zeit seines öffentlichen Wirkens keine feste Bleibe. Manchmal befindet er sich auch auf der Flucht, insbesondere auch vor den Nachstellungen der römischen Besatzer. Dieses Schicksal teilt er mit anderen Landsleuten und seinen Jüngern. Unterstützung findet er unter anderem von Sympathisanten und deren Angehörigen auf den Bauernhöfen, die oft vereinzelt liegen. Jesus kennt die bäuerlichen Verhältnisse mit ihrer starken Traditionsbindung sehr gut. Daher ist der verlorene Sohn keineswegs einfach als verlorener Sohn zu verstehen. Vielmehr tappt er wissentlich in sein Unglück. Die wichtige Botschaft, die uns verkündet wird, ist die von Umkehr, Erlösung und Vergebung. Nebenbei lernen wir etwas über die sozialgeschichtlichen und politischen Verhältnisse unter der römischen Besatzung, die uns in der Erzählung vom verlorenen Sohn in der Kombination mit der Heilsbotschaft farbig vor Augen gestellt werden.

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referentin: Professorin Dr. Ruth Lapide, Frankfurt a.M.

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 17.04.2012 (15.00 - 17.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf Mai 2012

pf 02.05.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.034.0205

Geocaching im Religionsunterricht

GEOCACHING ist vielen bekannt als eine Schatzsuche, die inzwischen auf der ganzen Welt mit GPS-Geräten gespielt wird. Geocacher suchen von anderen ausgelegte "Schätze" und teilen ihre Erfahrungen via Internet mit anderen Schatzsuchern.
Geocaching lässt sich als motivierende Methode der Projektarbeit im Religionsunterricht nutzen. So lassen sich mittels Geocaching Kirchen vorstellen (allein in Deutschland sind schon knapp 1000 Kirchen erfasst), alltägliche Lernorte und ihre Bedeutung erschließen und historische Ereignisse auf spannende Weise erlebbar machen.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die sich überlegen, Geocaching in ihrem Unterricht einzusetzen und die grundsätzlichen Möglichkeiten und Voraussetzungen kennen lernen und praktisch ausprobieren wollen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Dr. Andreas Mertin, Medienpädagoge, Hagen

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II

Termin: 02.05.2012, (09.30 - 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf 10.05. - 11.05.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.036.1005

TEK-LS – Training emotionaler Kompetenzen für Lehrer und Schüler

Emotionale Kompetenzen sind nicht nur ein wichtiger Überlastungsschutz und Gesundheitsfaktor, sie ermöglichen uns auch ein Stück mehr Selbstbestimmung. Im Training emotionaler Kompetenzen (TEK) lernen Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter, eigene Gefühle und die ihrer Interaktionspartner gezielt zu beeinflussen und erproben ihre Fähigkeiten in entsprechenden Alltagssituationen, um a) ihr eigenes Belastungserleben nachhaltig zu reduzieren und b) ihre Professionalität und Selbstbestimmung im Umgang mit Schüler/innen zu steigern. Mit der erfolgreichen Anwendung erleben viele Trainingsteilnehmer eine spürbare qualitative Verbesserung ihrer Befindlichkeit sowie ihrer Interaktionspraxis.
Für Lehrkräfte, die das Training als bereichernd erleben und die mit ihren Schülern emotionale Kompetenz trainieren wollen, steht ein strukturiertes Schülertraining zur Verfügung.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Marcus Eckert, Lehrer, Leuphana Universität Lüneburg

Termin: 10.05. (15.30 Uhr) - 11.05.2012 (13.00 Uhr) sowie ein gemeinsames Auswertungstreffen am 11.06.2012 (15.00 - 18.00 Uhr), Kirchencampus, Wolfenbüttel.

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 16.05. - 12.06.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.038.1605

Fotoausstellung: Gesichter aus Acre:
Begegnungen, Geschichten, Schicksale

Die Fotoausstellung der Ethnologin Eliane Fernandes Ferreira zeigt die verschiedenen Gesichter des brasilianischen Bundesstaats Acre nahe der bolivianisch/peruanischen Grenze. Dabei geht es nicht um die ethnische Zugehörigkeit dieser Menschen, sondern um den Moment, in dem die Gesichter von der Kamera eingefangen wurden. Hinter diesen Bildern stecken Geschichten, Schicksale. Die Fotos geben die Begegnungen der Ethnologin mit Personen wieder, die in ihrem Forschungsgebiet leben oder auf der Durchreise sind. Die Ausstellung behandelt aber auch die andere Seite einer Feldforschungsarbeit. Mit der Kamera reisen Ethnologen um den gesamten Globus und fangen Begegnungsmomente zwischen Menschen ein. Während der Reisen begegnen sie dabei Menschen, die in ihren Köpfen in Form von einfachen Erinnerungen haften bleiben und manchmal schaffen sie es, diese Begegnungen bildnerisch festzuhalten. Eliane Fernandes Ferreira wollte genau diese Augenblicke zeigen und die Bedeutung dieser für sie so wichtigen Bilder erklären. In Zeiten der schnellen, löschbaren digitalen Bilder wurden ihre Bilder analog produziert. Diese blieben bestehen und wurden nicht gelöscht. Auf den Moment der Filmentwicklung wartend, erfährt sie das Ergebnis dieser Momentaufnahmen erst später. Blicke, Gefühle, Zufälle... Vieles können die Bilder erzählen. Die Bilder entstanden zwischen 2004 und 2010 in den Städten Rio Branco, Xapuri, Sena Madureira, Marechal Thaumaturgo und in dem Ashaninka-Dorf Apiwtxa am Fluss Amônia.
Dr. Eliane Fernandes Ferreira ist seit November 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Vergleichende Kulturforschung, Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie der Philipps-Universität Marburg.

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referent: Wilhelm Behrendt, Göttingen

Termin: 16.05. - 12.06.2012

Ausstellungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel (Flur des ARPM)

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pf Juni 2012

pf 04.06. - 06.06.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.040.0406

Kursfolge: Stilleübungen in der Schule
Wege in die Stille – Wege zur Mitte

Immer wieder beklagen Kolleginnen und Kollegen die Zunahme von Konzentrationsmängeln und motorischer Unruhe im Unterricht. Die Ursachenforschung führt zu den unterschiedlichsten Gründen für die inzwischen bekannten Phänomene, unter denen Unterrichtete und Unterrichtende gleichermaßen leiden. Angesichts der Vielfalt möglicher Ursachen müssen die Bearbeitungsstrategien langfristig und vielschichtig angelegt sein. Dies hilft aber zunächst in der konkreten Unterrichtssituation wenig. Deshalb fragen sich viele Unterrichtende, in welcher Weise sie den Schülerinnen und Schülern wenigstens mittelfristig konkrete Hilfestellung anbieten können. Etwa: "Können Stilleübungen hier Hilfe bringen?"

Die Antwort lautet:
JA – wenn sie in rechter Weise verstanden und den Schülerinnen und Schülern mit Zeit, Geduld und positiver Grundhaltung nahe gebracht werden.
NEIN – wenn sie als Trick zur Disziplinierung betrachtet werden und damit funktionalisiert werden sollen.

Stilleübungen sind keine Methode, die uns den "Knopf am Kind" finden lässt, an dem man es "leise stellen" kann. Sie wollen vielmehr einen Erfahrungsraum eröffnen, in dem Kinder und Jugendliche Entdeckungen machen, die sie von innen heraus still werden lassen. Stille ist mehr als das Fehlen von Lärm. Sie bietet einen Entfaltungsraum für die innere Persönlichkeit. In ihr kann eine Begegnung mit dem Urgrund stattfinden, in dem wir getragen sind.
Die Entdeckung der Stille beginnt bei denjenigen, die sie anleiten wollen. Lehrerinnen und Lehrer, die Stilleübungen in ihren Schulalltag integrieren möchten, brauchen eigene kontinuierliche Erfahrungen damit. Wer selber nur hektisch durch seinen Alltag jagt und Stille nicht erträgt, wird Kinder nicht auf ihrem Weg dahin begleiten können.
Daher richtet sich der erste Teil der hier vorgestellten Kursfolge ganz persönlich an die Lehrkräfte. Sie müssen zunächst selbst Erfahrungen mit unterschiedlichen Formen von Meditation und Leibarbeit machen. Ziel ist herauszufinden, was für jede(n) Einzelne(n) ein geeigneter Zugangsweg zu mehr eigener innerer Ruhe sein kann. Die Teilnehmenden werden ermutigt, ihnen hilfreiche Übungen in der Folge selbstständig zu vertiefen.

Ziele des Gesamtkurses:

  • Finden eines eigenen Zugangs zur Stille; Entwickeln eines natürlichen Rhythmus von Aktivität und Besinnung
  • Kennenlernen unterschiedlicher Formen von Achtsamkeits- und Stilleübungen
  • Anbahnung der Fähigkeit zur Anleitung von Kindern, basierend auf eigener meditativer Erfahrung
  • Entdeckung der religiösen Dimension der Stille

Die Kursfolge umfasst vier verbindliche Kurse in einem Zeitraum von zwei Jahren.

Kurs 1: Übungen der Achtsamkeit und Stille in der Schule – Grundlagen und Voraussetzungen

Im ersten Kurs steht die eigene Auseinandersetzung der Lehrkräfte mit Erfahrungen der Stille als Voraussetzung jeder entsprechenden Arbeit in der Schule im Vordergrund. Es werden unterschiedliche Zugangswege vorgestellt, erprobt und reflektiert: Gegenstandsbezogene und nichtgegenständliche Meditation, Körper- und Atemarbeit, Meditativer Tanz, Imaginationsübungen.

Termin: 04.06 - 06.06.2012

Kurs 2: Stille-Erfahrungen mit Leib und allen Sinnen

Im zweiten Kurs steht die achtsame Wahrnehmung des eigenen Körpers und der umgebenden Natur im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche kindgerechte Körper- und Sinnesübungen kennen. Sie erfahren dabei die Bedeutung des Innehaltens und der Hinwendung zu sich selbst als Grundlage für Wachheit, Konzentration und Zuwendung zur Mitwelt.

Termin: 10.10. - 12.10. 2012

Kurs 3: Gegenstandsbezogene Übungen als Wege zu Ruhe und Zentrierung

(Kursbeschreibung später)

Kurs 4: Stille-Erfahrungen mit biblischen Texten

(Kursbeschreibung später)

Inge Brüggemann hat während ihrer Tätigkeit als Lehrerin Stilleübungen für Kinder in der Schule entwickelt und erprobt. Nach einer Ausbildung in körperorientierter Psychotherapie und als Heilpraktikerin/ Psychotherapie ist sie heute tätig in freier Praxis in Barsinghausen sowie in der Erwachsenen- und Lehrerfortbildung.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Meditationsleiterin, Barsinghausen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 04.06. (15.00 Uhr) - 06.06.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 06.06. - 08.06.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.041.0606

Kontextbezogene Fortbildung im Inland:
"Der Vergänglichkeit eine Form geben"

"Tod und Sterben" kommt in mehreren inhaltsbezogenen Kompetenzbereichen der Kerncurricula für die Sekundarstufe I als möglicher Unterrichtsinhalt vor. In diesem Kurs nähern wir uns dem Thema über Grabsteine bzw. Grabmäler. Nicht nur in den gewählten verschiedenen Materialien (Marmor, Stein, Holz, Metall), sondern auch in der Form und der Gestaltung drücken sich die Todesvorstellungen der Hinterbliebenen sowie die Bedeutung der Verstorbenen aus. Bei einer Friedhofsexkursion werden unter professioneller Anleitung gelungene und weniger gelungene Beispiele der Grabsteinkultur vorgestellt. Zudem werden eigene Modelle aus Ton, Trauerkarten und Nachrufe gefertigt, in denen unsere eigenen Todesbilder überzeugend Gestalt gewinnen. Die produktionsorientierten Aufgaben des Kurses können direkt auf den Unterricht übertragen werden. (Begrenzte Teilnehmerzahl)
Kursgebühr: 100,-- EUR
Die Unterbringung erfolgt im nordic-Hotel Berlin-Mitte, Invalidenstr. 98, 10115 Berlin

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Hilke Gerhold, Studienrätin, Salzgitter

Referent: Michael Spengler, Steinmetz, Bildhauer, Absolvent der Turiner Kunstakademie

TN-Kreis: Lehrkräfte ins besondere der Sekundarstufe I

Termin: 06.02. - 08.06.2012

Tagungsort: Atelier "denkwerk": bildhauerey und steinerhaltung, Berlin-Mitte (Ackerstraße)

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pf 13.06. - 15.06.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.042.1306

Vokationstagung für Lehrkräfte mit Fakultas Ev. Religion "Fremden Religionen begegnen"

Die Vokationstagungen des ARPM haben vornehmlich Fortbildungscharakter. Bei dieser Tagung geht es um die verantwortliche Behandlung von Fremdreligionen im Unterricht. Wie kann man die fremde Religion so wahrnehmen, wie sie sich selber versteht, ohne sie sofort durch die Brille der eigenen Religion und Kultur zuzurichten? Wie kann man andererseits die mühsam erkämpften Errungenschaften der eigenen Religion und Kultur im interreligiösen Dialog zur Geltung bringen, ohne sofort verdächtig zu sein, das Fremde kulturell zu kolonialisieren? Die Begegnung mit Menschen, die einen anderskulturellen und andersreligiösen Hintergrund haben, sowie die Behandlung anderer Religionsgemeinschaften im Unterricht sind nach unserer Erfahrung die schwierigsten Herausforderungen der gegenwärtigen Unterrichtspraxis.

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Professor Dr. Karlo Meyer, Universität Bremen
Dorothee Guttmann, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
Cornelius Hahn, Schul- und Bildungsreferent der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig

TN-Kreis: Religionslehrkräfte mit Fakultas Religion mit und ohne Befristung

Termin: 13.06. (14.30 Uhr) - 15.06.2012 (15.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 23.06.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.44.2306

Godly Play – 3. Regionaler Studientag
Godly Play – was ist das eigentlich?

Godly Play ist das Konzept zum spielerischen Entdecken von Bibel und Glauben, das auf den pädagogischen Grundlagen von Maria Montessori konsequent das Kind in den Mittelpunkt stellt. Entsprechend dem Leitsatz der Montessori-Pädagogik "Hilf mir, es selbst zu tun!" sollen Kinder eigenständig biblische Geschichten und Traditionen der Kirche entdecken können. Raum, Zeit, Material und die Geschichten sind für die Kinder vorbereitet, die Erwachsenen begleiten sie in ihrem Tun.
Godly Play lädt Kinder und Erwachsene ein, sich lebendig und kreativ mit der biblischen Botschaft auseinander zu setzen. Die Arbeit ermöglicht spirituelles Wachstum und fördert die individuelle Kompetenz zur Verwendung religiöser Sprache.
Beim 3. Regionalen Studientag Godly Play werden wir neue Geschichten hören, Erfahrungen austauschen und Aspekte der Arbeit vertiefen.
Zum Regionalen Studientag Godly Play sind alle herzlich eingeladen, die sich für das Konzept interessieren und/oder schon damit arbeiten.
Eine Einführung, in der die Grundlagen des Konzeptes erläutert werden, findet für alle, die das Konzept noch nicht kennen gelernt haben, im Rahmen des Studientages statt.
Die Teilnahme am Regionalen Studientag wird als Einführungsseminar anerkannt. Es entstehen für die Teilnahme am Regionalen Studientag keine Kosten.

Leitung:
Birgit Holstein, Lehrerin und Godly Play-Fortbildnerin, Cremlingen
Jutta Holst, Diakonin, Vorsfelde

TN-Kreis: offen

Termin: 23.06.2012 (10.00 - 17.00 Uhr)

Tagungsort: Theologisches Zentrum/Predigerseminar Braunschweig

Anmeldungen über: Birgit Holstein: holstein@godlyplay.de

* * *
Godly Play – Einführungsseminare (zum Abrufen)

Wenn Sie Interesse haben, das religionspädagogische Konzept von Godly Play kennen zu lernen, dann können Sie mit Birgit Holstein, Godly Play-Fortbildnerin, einen Termin für ein ca. 3-stündiges Einführungsseminar individuell vereinbaren.
Ein Einführungsseminar bietet eine gute Grundlage für die Teilnahme an einem 4-tägigen Zertifizierten Erzählkurs.
Tagungsort: nach Vereinbarung / Es entsteht eine Seminargebühr.

TN-Kreis: Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten, Lehrkräfte aller Schulformen (z. B. Fachkonferenzen), Diakoninnen und Diakone, Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen, Pfarrerinnen und Pfarrer, Vikarinnen und Vikare

Kontakt: Birgit Holstein, Cremlingen, holstein@godlyplay.de

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pf Juli 2012

pf 05.07. - 06.07.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.047.0507

Bilder bearbeiten im Unterricht

Zu dem neuen Aufgabentyp auch im Fach Religion gehören sowohl in Lernprozessen als auch in Prüfungen produktionsorientierte Aufgaben. Schülerinnen und Schüler müssen beispielsweise Präsentationen erstellen. Eine Bedingung für die Integration von Bildern ist häufig deren vorherige Bearbeitung. In dem Kurs werden Anleitungen zum Umgang mit dem Programm Adobe Photoshop Elements gegeben, die unmittelbar im Unterricht umgesetzt werden können. Schulungsinhalte:
Importieren, Bearbeiten und Anpassen von Fotos, Korrigieren mit QuickFix, Arbeiten mit Farbe, Auswahlwerkzeuge, Transformieren, Verzerren und Retuschieren, Arbeiten mit Ebenen, Text, Filter und Spezialeffekte, Ausgabe und Web. Der Kurs wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.
Der Kurs ist auf 12 Teilnehmende begrenzt. Bei größerer Nachfrage werden weitere Kurse angeboten.

Teilnehmerbeitrag: 100,-- EUR (inkl. Hotelübernachtung und Verpflegung)

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Trainer: Maik Wendt, PC-College Berlin

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II

Termin: 05.07. - 06.07.2012 (jeweils 9.00 - 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf11.07. - 13.07.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.048.1107

Vokationstagung für Lehrkräfte mit Fakultas Ev. Religion "Fremden Religionen begegnen"

Die Vokationstagungen des ARPM haben vornehmlich Fortbildungscharakter. Bei dieser Tagung geht es um die verantwortliche Behandlung von Fremdreligionen im Unterricht. Wie kann man die fremde Religion so wahrnehmen, wie sie sich selber versteht, ohne sie sofort durch die Brille der eigenen Religion und Kultur zuzurichten? Wie kann man andererseits die mühsam erkämpften Errungenschaften der eigenen Religion und Kultur im interreligiösen Dialog zur Geltung bringen, ohne sofort verdächtig zu sein, das Fremde kulturell zu kolonisieren? Die Begegnung mit Menschen, die einen anderskulturellen und andersreligiösen Hintergrund haben, sowie die Behandlung anderer Religionsgemeinschaften im Unterricht sind nach unserer Erfahrung die schwierigsten Herausforderungen der gegenwärtigen Unterrichtspraxis. Darüber hinaus wird über Erfahrungen mit dem islamischen Religionsunterricht berichtet.

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Professor Dr. Karlo Meyer, Universität Bremen
Dorothee Guttmann, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
Cornelius Hahn, Schul- und Bildungsreferent der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig

TN-Kreis: Religionslehrkräfte mit Fakultas Religion mit und ohne Befristung

Termin: 11.07. (14.30 Uhr) - 13.07.2012 (15.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf August 2012

pf 20.08. - 24.08.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.049.2008

Sommerferienakademie: "Wozu Bilder im Christentum?" –
Eine Erkundung zwischen Kunstfieber und Bilderstreit

Es ist schwer, die Bedeutung der Bilder im Leben der Kirche und der christlichen Religion zu überschätzen. Das Christentum ist seit über 1500 Jahren ohne Bilder kaum noch zu denken. Aber auch der Streit um die Bilder begleitet die gesamte Geschichte der christlichen Religion, sie bewegt sich zwischen Kunstfieber und Bilderstreit, zwischen äußerster Reduktion und prachtvoller Entfaltung. Gleichzeitig kommuniziert sie ihren Glauben mit Bildern oder durch den demonstrativen Verzicht auf Bilder.
Die Sommerakademie 2012 geht der Bedeutung der Bilder für den Menschen und für die christliche Religion nach. Die Stadt Köln und ihre Umgebung ist nicht nur einer der ältesten Orte des Christentums in Deutschland, sondern von Beginn an bis zur Gegenwart ein Weltzentrum der Auseinandersetzung von Kunst und Religion. Romanische Kirchen und ein überragender Dom prägen die Stadt, gleichzeitig gibt es in zahlreichen Museen Einblick in die Bedeutung der Kunst für die Menschen. Mit der Museumsinsel Hombroich gibt es darüber hinaus den Versuch, Mensch, Kunst und Natur in ein Beziehungsgefüge zu setzen und neue Formen der Kunsterfahrung zu entwickeln. Mit den bewegten Bildern kommen dann noch einmal besondere Impulse zur Geltung. Wir wollen nachdenken über die Frage: Was bedeutet alte und neue Bild-Kunst für uns heute?

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Ulrich Kawalle, BGV Hildesheim
Andreas Kratel, BGV Osnabrück

Referenten:
Michael Kleinschmidt, Köln
Rita Burrichter, Paderborn (angefragt)
Andreas Mertin, Hagen

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 20.08. (14.30 Uhr) - 24.08.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Gästehaus St. Georg, Rolandstr. 61, 50667 Köln

Anmeldungen über: Bischöfliches Generalvikariat Hildesheim.

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pf September 2012

pf 12.09. - 14.09.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.050.1209

Kursreihe "Update Theologie": "Der menschliche Wille –
Wie frei möchten wir ihn und wie frei ist er wirklich?"

Der Streit um den freien Willen, der von naturalistisch orientierten Hirnforschern vor einigen Jahren ausgelöst wurde, ist noch immer aktuell. Ist die Auffassung von einem freien Willen tatsächlich nur eine Illusion und eine List der Natur, oder ist die Verantwortlichkeit des Menschen abhängig von der Unterstellung eines freien Willen, der zum Guten und Bösen sich hinneigen kann? Um diese Frage, freilich unter theologischem Vorzeichen, drehte sich der Streit zwischen Erasmus von Rotterdam und Martin Luther. Während Luther den Menschen durch die Sünde determiniert sah, gestand Erasmus dem Menschen zumindest so viel freien Willen zu, dass er sich "dem, was zur ewigen Seligkeit führt, zuwenden oder von ihm abwenden kann." Es werden die Interessen der beiden Kontrahenten herausgearbeitet und die Konsequenzen bedacht, die die beiden Auffassungen jeweils theoretisch und praktisch haben. Sodann werden Bezüge zur aktuellen Diskussion hergestellt.

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referent: Professor Dr. Dr. Werner Brändle, Reichenau

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 12.09. (14.30 Uhr) - 14.09.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Ramada Hotel Bären, Goslar

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pf 19.09. - 21.09.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.051.1909

Sozialethisches Symposium: "Teilhabegerechtigkeit"

Proteste gegen Stuttgart 21, gegen Castor-Transporte, Kinderarmut, Arbeitslosigkeit, "Banker-Gier", Drei-Klassen-Medizin. Leben wir nur noch im Zustand permanenter gesellschaftlicher Ungerechtigkeit? Eine neuer "Bildungsatlas" von Deutschland deutet an, dass nicht nur PISA-Ergebnisse, sondern die gesamten ökonomischen Strukturbedingungen im Norden – also bei uns hier –, der jungen Generation deutlich geringere Lebens- und Bildungschancen einräumen, als dies im Süden der Republik der Fall ist. Kennt unsere Gesellschaft nur noch Überlegene und Unterlegene, Macht und Ohnmacht? Ist das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die liberale Demokratie gefährdet, weil sie den aktuellen Konflikten nicht mehr gewachsen zu sein scheint? Was ist zu tun? Reicht es aus, eine "demokratische Streitkultur" (EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider) zu fordern? Braucht unsere Gesellschaft, unterstützt von den Kirchen, nicht sehr viel dringender wirksames sozialethisches Handeln auf allen Ebenen?
Das sind Fragen des Religions- und Ethikunterrichts wie der öffentlichen Diskussion, der sich Lehrkräfte zu stellen haben, weil junge Menschen erwarten, dass sie darauf glaubwürdige Antworten erhalten. Pädagogen und alle Interessierten haben ein Recht neugierig zu sein, wie sich Universitätsprofessoren als Experten diesen Fragen stellen.
Die Forderung nach Mitgestaltung Betroffener bei relevanten Verfahrens- und Verteilungsprozessen, macht "Teilhabegerechtigkeit" zum Schlüsselbegriff der Diskussion. Wichtige, aber knappe Güter gerecht zu verteilen ist allemal konflikthaft. Dabei geht es nicht nur um eine hinreichende materielle Grundsicherung, sondern ebenso um die Verantwortlichkeit für ökologisch gefährdete Güter wie sauberes Wasser und reine Luft, von deren Erhalt heute und künftig die Lebensqualität abhängt. Vor 40 Jahren veröffentlichte der amerikanische Philosoph John Rawls seine "Theorie der Gerechtigkeit", die bis heute ihre Wirkung nicht verlor. In der Diskussion wird zu prüfen sein, ob Rawls' Vorstellungen sowie weitere Konzepte sozialer Gerechtigkeit realistisch sind oder der liberalen Demokratie eher unkalkulierbare Probleme bescheren.

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referenten:
Professor Dr. Christoph Enders, Universität Leipzig
Professor Dr. Klaus Gahl, Braunschweig
Professorin Dr. Elsabeth Gräb-Schmidt, Universität Tübingen
Professor Dr. Friedrich Heckmann, Fachhochschule Hannover
Professor Dr. William Hoye, Universität Münster
Professor Dr. Hartmut Kreß, Universität Bonn
Professor Dr. Hein Retter, Universität Braunschweig
Professor Dr. Arnulf von Scheliha, Universität Osnabrück

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II, Fachberater/-innen und Fachobleute für Religion und Politik, Fachseminarleiterinnen

Termin: 19.09. (14.30 Uhr) - 21.09.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 21.09. - 23.09.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.053.2109

Globales Lernen, ganz konkret – ein Begegnungsseminar

Fragen des Weltklimaschutzes und der Welternährung rücken in der öffentlichen Diskussion immer mehr in den Vordergrund und wollen auch für den Schulunterricht angemessen vermittelt werden. In der Begegnung mit zwei jugendlichen Indigenen aus dem Volk der Ashaninka, die in einem Umweltzentrum am oberen Jurua im Amazonasgebiet arbeiten, haben wir die große Chance, im Seminar und in der Schule diese Fragen miteinander zu diskutieren und dabei voneinander zu lernen. Bei dieser Fortbildung im Vorfeld der Fußball-WM 2014 in Brasilien steht auch die Frage eines möglichen Austausches und einer nächsten Studienfahrt nach Brasilien im Sommer 2013 mit auf der Tagesordnung.

Leitung: Björn Oesterheld, Bad Harzburg

Referenten: Mitarbeiter des Ausbildungszentrums Yoreka Atame

Teilnehmer: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 21.09. (17.00 Uhr) - 23.09.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar

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pf 26.09.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.054.2609

"Martin Luther und die Reformation"

Wie kann es im Religionsunterricht in der Grundschule gelingen, sich angemessen mit der Person Luthers, seiner Zeit, seinen Erkenntnissen und seinem Wirken auseinander zu setzen? Wie kann der Unterricht so gestaltet werden, dass die ökumenische Ausrichtung des Religionsunterrichts möglich und für unser Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar ist?
Ein Kernaspekt dieser Veranstaltung wird Luthers Ringen um eine aufrichtige Beziehung zu Gott sein, wobei sein eigenes Gottesbild eine zentrale Bedeutung hat. Seine Suche nach dem gnädigen Gott führt zu einer erlösenden Erkenntnis, die auch Grundschüler gut nachvollziehen können: Die Liebe Gottes bleibt ein Geschenk, das man sich nicht erkaufen muss.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Ute-Agnes Guth, Fachberaterin Ev. Religion

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschule, die RU (auch fachfremd) erteilen, und alle, die Lust auf neue Ideen haben

Termin: 26.09.2012 (09.30 - 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf Oktober 2012

pf 04.10.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.056.0410

Neue Videoclips im Religionsunterricht

In den letzten zwei Jahren sind eine Fülle von neuen und für den Religionsunterricht geeigneten Videoclips erschienen. Die thematische Bandbreite reicht von den Sieben Todsünden und dem Menschenbild über den Sinn des Lebens bis zu den "letzten" Dingen" und dem Tod.
In der Veranstaltung wollen wir das Material sichten und Modelle des Umgangs mit Videoclips im Religionsunterricht kennen lernen und erörtern.

Erste Einblicke bieten folgende Internetadressen:

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Dr. Andreas Mertin, Medienpädagoge, Hagen

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II

Termin: 04.10.2012 (09.30 - 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf 10.10. - 12.10.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.057.1010

Kursreihe "Update Theologie":
"Und mit welcher Brille liest du? – Ansätze zum Bibelverständnis aus unterschiedlicher Perspektive"

Nur wer einer naiven Erkenntnistheorie verhaftet ist, kann glauben, dass man die Wirklichkeit erkennt, wie sie an sich selber ist. Vielmehr nehmen wir die Wirklichkeit schon immer auf dem Hintergrund von zeitabhängigen Theorien wahr. Und nur das, was bedeutsam für uns ist. Eine unverstellte objektive Erkenntnis ist für endliche Geister, die wir sind, nicht möglich. Unser Blick wird schon immer gelenkt – von unseren Theorien, die wir im Kopf haben, und von unseren Interessen. Dasselbe gilt für die Lektüre von Literatur im allgemeinen und die Lektüre der Bibel im besonderen. Wir nehmen die Texte wahr von unterschiedlichen Interessen her: vom historischen Interesse, das danach fragt, was andere Menschen früher gedacht und geglaubt haben; vom politischen Interesse, das danach fragt, inwiefern spätere politische Entwicklungen oder Fehlentwicklungen auf den Text zurückgehen; von einem philologischen Interesse, das nach dem Sprachgebrauch eines bestimmten Autors fragt usw. Auch die Bibel wird stets perspektivisch gelesen und interpretiert. In dem Seminar werden die Verstehensbedingungen erarbeitet, die unterschiedlichen Möglichkeiten der Bibelexegese beispielhaft aufgezeigt und der bevorzugte eigene Zugang ins Bewusstsein gehoben.

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referent: Professor Dr. Bernd Wander, Düsseldorf/Universität Heidelberg

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 10.10. (14.30 Uhr) - 12.10.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 10.10. - 12.10.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.058.1010

Kursfolge: Stilleübungen in der Schule
Wege in die Stille – Wege zur Mitte
Kurs 2: Stille-Erfahrungen mit Leib und allen Sinnen

Im zweiten Kurs steht die achtsame Wahrnehmung des eigenen Körpers und der umgebenden Natur im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche kindgerechte Körper- und Sinnesübungen kennen. Sie erfahren dabei die Bedeutung des Innehaltens und der Hinwendung zu sich selbst als Grundlage für Wachheit, Konzentration und Zuwendung zur Mitwelt.
Inge Brüggemann hat während ihrer Tätigkeit als Lehrerin Stilleübungen für Kinder in der Schule entwickelt und erprobt. Nach einer Ausbildung in körperorientierter Psychotherapie und als Heilpraktikerin/ Psychotherapie ist sie heute tätig in freier Praxis in Barsinghausen sowie in der Erwachsenen- und Lehrerfortbildung.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Meditationsleiterin, Barsinghausen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen (geschlossener Teilnehmerkreis)

Termin: 10.10. (15.30 Uhr) - 12.10. 2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 10.10. - 12.10.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.059.1010

"Umgang mit schwierigen Schul- und Unterrichtssituationen – Konflikt und Aggression"

Die Fortbildung setzt bei dem an, was Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag am stärksten belastet: die Bewältigung schwieriger Situationen in der Klasse, aber auch im Kollegium. Dazu werden "mitgebrachte" schwierige Unterrichtssituationen analog zu einem Modell kollegialer Beratung bearbeitet, nach dem Grundsatz: Die Kompetenzen, die wir brauchen, um Probleme zu lösen, sind in der Gruppe vorhanden – wir müssen aber Wege finden, um sie produktiv für die Lösung der Probleme nutzen zu können. Ziel ist es, durch die im Rahmen der Fortbildung gemachten Erfahrungen und neu erworbenen Kompetenzen Prozesse von Kommunikation und Konflikt- bzw. Aggressionsbearbeitung im eigenen Kollegium zu ermöglichen.

Leitung: Hans-Günter Gerhold, StD, Salzgitter

Referent: Professor Dr. Herbert Zwergel, Universität Kassel

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 10.10. (14.30 Uhr) - 12.10.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 11.10. - 12.10.2012 | Sonderurlaub | 12.060.1110

Frauen und Schule: Stressbewältigung und Image
(Kooperationsveranstaltung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig)

Manchmal ist man im Beruf mit so vielen Anforderungen, organisatorisch, geistig oder emotional konfrontiert, dass alles zuviel wird und das Gefühl entsteht, dass einem alles "über den Kopf wächst". Die Folgen sind Druck, Ungeduld, Hetze, fehlender Überblick, Unzufriedenheit oder körperliche Stress-Symptome, wie z. B. Erschöpfung, Gereiztheit, Migräne, Muskelverspannungen oder Schlafstörungen.
Man kann etwas gegen dieses weitverbreitete Phänomen Stress tun. Den persönlichen Umgang mit Stress – Auslösern bewusst zu machen ist die Grundlage für eine gezielte positive Veränderung.
Im Seminar werden verschiedene praxiserprobte Strategien (z. B. "Stresstherapie nach Ellis", Entspannungs- / und Regenerationsübungen, Refraiming) aufgezeigt, die Sie in Ihrem Berufsalltag anwenden können, damit Sie Ihren Stress minimieren und vor allem mehr Gelassenheit erreichen.
Beim zweiten Schwerpunkt des Seminars geht es um das Thema "Image". Jeder Mensch hat ein Image, ob er will oder nicht. Es ist jedoch ein Irrtum zu glauben, eine gute Fachkompetenz ist gleichzusetzen mit einem guten Image im Beruf. Das Bild, das andere von einem haben, ist von vielen Faktoren abhängig.
Im Seminar werden Ihnen anhand von verschiedenen Methoden Möglichkeiten aufgezeigt, damit Sie das Image erarbeiten, dass Sie gerne im Beruf hätten.

Leitung: Martina Elfert, Gleichstellungsbeauftragte, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Referentin: Bärbel Schumacher

TN-Kreis: weibliche Führungskräfte in Schulen

Termin: 11.10. (09.30 Uhr ) - 12.10.2012 (17.00 Uhr)

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar

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pf 16.10. - 17.10.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.061.1610

Kursreihe "Rhetorik erleben und erlernen":
"Rhetorik IV" – Aufbaukurs

Lehrerinnen und Lehrer müssen heutzutage mehr denn je die sprachlichen Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler fördern und beurteilen. Sie fungieren ferner als sprachliche Vorbilder in ihren Lerngruppen. Und sie stehen auf Elternabenden, Informationsveranstaltungen, Einschulungen, Verabschiedungen, etc. im Mittelpunkt des sprachlichen Geschehens. Immer sind rhetorische Kernkompetenzen wie kurzes, prägnantes, strukturiertes und verständliches Sprechen von immenser Bedeutung.
Auch Schülerinnen und Schüler müssen heute Erarbeitetes und Erlerntes adäquat darstellen können, eigene Positionen sachgemäß und verständlich formulieren lernen.

Thema: Gewinnend sprechen, überzeugend kommunizieren

Themenschwerpunkte:

  • Baustein - XVI: Bildersprache
  • Baustein - XVII: Die Sprache der Sinne
  • Baustein - XVIII: Worte, nichts als Worte
  • Baustein - XV: Flexibel sprechen
  • Baustein - XIV: Umgang mit Versprechern und Redepannen

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Martin Vollrath, StD, Gifhorn

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen und Schulpfarrerinnen und -pfarrer, die Rhetorik I - III bereits absolviert haben

Termin: 16.10. (15.00 Uhr) - 17.10.2012 (18.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 21.10. - 27.10.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.065.2110

Kontextbezogene Fortbildung im Ausland
"Tunesien und der Arabische Frühling" – ein Land im Umbruch

In nur zehn Tagen (vom 04.01. - 14.01.2011) fegt der Prostest der tunesischen Bevölkerung über das autokratische Regime des Landes hinweg und entfacht damit einen Flächenbrand in der gesamten arabischen Welt bis zum Persischen Golf.
Protagonisten des Aufstandes sind junge Frauen und Männer, die nicht nur dem Mittelstand angehören. Eine frustrierte Jugend, gut ausgebildet, aber ohne berufliche Perspektive, verschafft sich Gehör und fordert Freiheit und Demokratie. Arbeitsplätze sowie ein Ende der Günstlingswirtschaft, Willkürherrschaft und Korruption.
Die Vernetzung der demonstrierenden Jugend über Handys, Facebook und Twitter trägt zur ungeheuren Beschleunigung der Revolte bei.
Es heißt, die Armee habe die Revolution gerettet. In der Tat verweigert sich das Militär in der entscheidenden Stunde dem Regime und widersetzt sich dem Schießbefehl. Nach der Flucht des Präsidenten Ben Ali aus Tunesien überträgt die Übergangsregierung der im Volk hoch angesehenen Armee wichtige ordnungspolitische Aufgaben, um den Kräften des alten Regimes den Weg zurück an die Macht abzuschneiden.
Auf dem Weg zu einem demokratischen Rechtsstaat befindet sich Tunesien nun in einer labilen Übergangsphase. Hier ist besonders Europa gefordert, seinen Beitrag zur Stabilisierung und vielleicht zu einer neuen Partnerschaft auf Augenhöhe zu leisten.
Der Schwerpunkt unserer Studienreise soll sein, die Hintergründe und den Verlauf der Revolte sowie die Perspektiven des neuen Tunesien vor Ort genauer zu erfassen und einzuordnen. Zu diesem Zweck sind Treffen und Gespräche mit Vertretern von Parteien und anderen Organisationen vorgesehen. Außerdem werden wir zahlreiche kulturelle Zeugnisse der über dreitausendjährigen Zivilisation des Landes aus phönikischer, römischer und arabischer Zeit besuchen.

Leistungen: Flug Frankfurt/Main nach Tunis, Unterkunft in landesüblichen Mittelklassehotels (DZ/HP), deutschsprachiger Reiseführer, Rundreise in klimatisiertem Reisebus, Transfer und Eintrittsgelder, Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschlag

Kosten: ca. 1.100,-- EUR inkl. Reiserücktrittsversicherung

Vorbereitungstreffen: 11.09.2012 (15.00 - 18.00 Uhr) Kirchencampus, Wolfenbüttel

Leitung: Jutta Abendroth, Braunschweig

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 21.10. - 27.10.2012

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Alle Plätze sind bereits vergeben, ab jetzt Warteliste!

pf 22.10. - 29.10.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.064.2210

Kontextbezogene Fortbildung im Ausland:
"Israel/Palästina"

Welche Auswirkungen hat der "arabische Frühling" auf die Politik Israels und Palästinas? Die palästinensische Regierung hat auf internationaler Ebene mit der Aufnahme als Mitgliedsstaat in der UNESCO einen Teilerfolg verbuchen können. Wird das den Konflikt im Nahen Osten verschärfen, oder ist es ein Schritt hin zu einer friedlichen Koexistenz? Das werden die interessanten Fragen in den Gesprächen mit Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde, der Evangelisch-lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land sowie mit Israelis sein. Darüber hinaus werden die Orte besucht, die an das Wirken Jesu und die antike jüdische Geschichte erinnern: Nazareth, See Genezareth, Kapernaum, Berg der Seligpreisungen, Jericho, Bethlehem und Jerusalem, Qumran und die Festung Massada, in die sich die letzten Aufständischen im Jüdischen Krieg zurückgezogen hatten.
Leistungen: Flug Hannover-Tel Aviv, Unterkunft in landesüblichen Mittelklassehotels (DZ/HP), deutschsprachiger Reiseführer, Rundreise in klimatisiertem Reisebus, Transfers und Eintrittsgelder.

Vorgespräch: 14.09.2012 (15.00 - 18.00 Uhr), Hotel Mercure Braunschweig, gegenüber Hauptbahnho

Kosten: ca. 1.600,-- EUR/Person im DZ; EZ-Zuschlag: 295,-- EUR

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Dr. Christa Garms-Babke, Salzgitter

Referenten:
Professor Dr. Yaakov Katz, Universität Ramat-Gan
N. N., Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde, Ramallah/Jerusalem
N. N., Vertreter der Ev.-luth. Kirche in Jordanien und im Heiligen Land

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 22.10. - 29.10 2012

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pf November 2012

pf 07.11. - 09.11.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.067.0711

III. Religionspädagogischer Kongress:
"Werte leben – Werte lernen. Von der Schwierigkeit zu vermitteln, was uns lieb und wert ist."
Kooperationsveranstaltung mit dem Aktionsausschuss niedersächsischer Religionslehrerinnen und Religionslehrer (anr)

Wann immer Jugendliche für negative Schlagzeilen sorgen, sei es durch Amokläufe, Übergriffe auf Ausländer oder Cyber-Mobbing – sofort wird in der Öffentlichkeit der Werteverfall beklagt. Und es wird der Ruf nach Werteerziehung laut, die die Schule leisten soll. Gern wird der in den Präambeln der Schulgesetze formulierte Erziehungsauftrag der Schule an die Werte vermittelnden Fächer delegiert. Und offensichtlich eignet sich der Religionsunterricht besonders für Gewaltpräventionsprogramme. Abgesehen davon, dass die Aufgabe des Religionsunterrichts mit der Moralerziehung unterbestimmt ist, stellen sich aber grundsätzliche Fragen: Ist es angesichts der empirischen Befunde über die Werteinstellungen der heutigen Schülergeneration überhaupt erforderlich, einen besonderen Schwerpunkt auf die Werteerziehung zu legen? Nach der jüngsten Shell-Studie zeichnet sich gerade diese Generation in ihrer überwiegenden Mehrheit durch "eiserne Sozialmoral und eisernen Leistungswillen" (Gensicke) aus. Sodann handelt es sich bei moralischen Werten um längerfristig eingeprägte Einstellungen, die vor allem informell über die Lebenswelten erworben werden, in die die Jugendlichen verwoben sind. Daher sind sie relativ stabil und nur schwer durch absichtsvolle Lernprozesse zu erschüttern. Dennoch bleibt die Aneignung sozialer Kompetenzen durch die Schüler ein unaufgebbarer Zweck schulischer Erziehung. Auf dem Kongress wird der Frage nachgegangen, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit schulische Werteerziehung überhaupt gelingen kann. Und es stellt sich die Frage nach dem spezifischen Beitrag des Religionsunterrichts im Vergleich zum Unterricht in "Werte und Normen".
Darüber hinaus gibt es ein attraktives Kulturprogramm.

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM
Dr. Christine Lehmann, anr
Martin Schmidt-Kortenbusch, anr

Referenten:
Folkert Doedens, Hamburg
Dr. Thomas Gensicke, tns-infratest, München
Professor Dr. Christoph Hubig, Universität Darmstadt
Professor Dr. Dr. Harry Noormann, Universität Hannover
Professor Dr. Fritz Oser, Universität Fribourg/Schweiz
Dr. David Toaspern Theologisch-Pädagogisches Institut Moritzburg

Musikalisches Highlight: Blues Power, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 07.11. (10.00 Uhr) - 09.11.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 09.11. - 11.11.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.068.0911

Geh deinen Weg beherzt!
Aufbaukurs zum Herzensgebet für Lehrerinnen und Lehrer

Lehrerinnen und Lehrer sind in ihrem Einsatz oft an vielen Stellen gleichzeitig gefordert. Sie sind damit in der Gefahr, sich zu überfordern, sich zu verirren und die Verbindung zu sich selbst zu verlieren.
Die jahrhundertealte Tradition des Herzensgebetes, von den Wüstenvätern und -müttern des frühen Christentums überliefert, ist ein guter Weg, sich neu mit der inneren Quelle von Kraft und Lebendigkeit zu verbinden. Diese Art der Meditation führt uns zu Sammlung und Achtsamkeit auf das Wesentliche. Wir lernen, den unablässigen Strom unserer Gedanken zu beruhigen, bewusst im Hier und Jetzt anzukommen und auf die innere Stimme zu lauschen. Dabei hilft uns die Konzentration auf ein Wort oder einen kurzen Satz, z. B. aus der Bibel oder aus einem Gesang, das / der in Verbindung mit dem Atem zum eigenen Herzenswort werden kann. In der Folge entwickelt es/er sich zu einem unterstützenden Begleiter im Alltag.
Der Kurs setzt das Einführungswochenende zum gleichen Thema fort.

  • Sich neu in der Grundübung des Herzensgebetes einfinden
  • Sich einbergen in den Klang des Herzenswortes
  • Körperwahrnehmung, Atemerfahrung, Meditativer Tanz
  • Die Ruhe des Herzens vertiefen und in den Schulalltag mitnehmen.

Ein Kurstag findet, abgesehen von den Übungsanleitungen, im Schweigen statt. Das Wochenende möchte dazu beitragen, dass Lehrerinnen und Lehrer die Ruhe des Herzens in den Schulalltag mitnehmen können.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Meditationslehrerein, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Barsinghausen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen (die den Grundkurs absolviert haben)

Termin: 09.11. (15.30 Uhr) - 11.11.2012 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 13.11. - 14.11.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.070.1311

Kursreihe "Rhetorik erleben und erlernen":
"Rhetorik V" – Präsentationsrhetorik

Lehrerinnen und Lehrer müssen heutzutage mehr denn je die sprachlichen Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler fördern und beurteilen. Sie fungieren ferner als sprachliche Vorbilder in ihren Lerngruppen. Und sie stehen auf Elternabenden, Informationsveranstaltungen, Einschulungen, Verabschiedungen, etc. im Mittelpunkt des sprachlichen Geschehens. Immer sind rhetorische Kernkompetenzen wie kurzes, prägnantes, strukturiertes und verständliches Sprechen und Präsentieren von immenser Bedeutung.
Auch Schülerinnen und Schüler müssen heute Erarbeitetes und Erlerntes adäquat darstellen können, eigene Positionen sachgemäß und verständlich formulieren lernen.

Der Vortrag/Das Referat
Thema: Zuhörerorientiert vortragen und präsentieren

Themenschwerpunkte:

  • Baustein - XXI: Der Einstieg – Der Ausklang
  • Baustein - XXII: Sprache und Medien im Wechselspiel
  • Baustein - XXIII: Vor- und Nachteile verschiedener Präsentationsmedien
  • Baustein - XXIV: Die Gestaltung visueller Aussagen
  • Baustein - XXV: Der Vortrag

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Martin Vollrath, StD, Gifhorn

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen, Schulpfarrerinnen und -pfarrer

Termin: 13.11. (15.00 Uhr) - 14.11.2012 (18.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf 15.11.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.072.1511

"Neue Kurzfilme" Gewinnen Sie einen Überblick!

Welche neuen Kurzfilme bietet die Medienzentrale unserer Landeskirche an? Wie kann ich diese zur Erarbeitung religiöser und ethischer Fragestellungen einsetzen?
Im Rahmen einer Sichtungsveranstaltung stellen wir Neuerwerbungen vor und nutzen methodische Impulse bei der Besprechung hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten.
Über die Veranstaltung hinaus bieten wir Beratung und Begleitung bei medienpädagogischen Projekten (auch im Rahmen von Projektwochen).

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Martin Cachej, Pfarrer
Horst Sparr, ARPM

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen, Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone

Termin: 15.11.2012 (15.00 - 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf Dezember 2012

pf 07.12. - 09.12.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.076.0912

Stille und Meditation "Der andere Advent"

Aus der Hektik, die uns im Advent manchmal von Ereignis zu Ereignis treibt, treten wir heraus und werden still: Wir lernen Grundübungen der Meditation kennen und erproben sie. Körperwahrnehmungs- und Atemübungen sowie Meditative Tänze unterstützen uns auf dem Weg zu mehr Zentrierung. Wir öffnen uns für die Bedeutungstiefe der Advents- und Weihnachtszeit.
An diesem Wochenende sammeln wir Erfahrungen für uns selbst und für den schulischen Alltag, die auch im weiteren Verlauf des Schuljahres hilfreich sein können.
Die Anmeldung beinhaltet die Verpflichtung, am gesamten Kurs teilzunehmen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Meditationsleiterin, Barsinghausen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 07.12. (15.30 Uhr) bis 09.12.2012 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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pf Vorschau 2013

 

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Aktualisierung: 19.01.2012
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