Aktuell |
15.09.2010 | Dienstliche Fortbildung |
"Nach Jesus Christus fragen"
Bezugspunkt des christlichen Glaubens ist die Person Jesu von Nazareth, der zum Christus, zum Auserwählten Gottes geworden ist. Was muss man über den Menschen Jesus, seine Welt und die Kultur seiner Zeit wissen? Wie kann man ihn und seine Botschaft, die uns in Begegnungen, Handlungen, Worten überliefert ist, verstehen? Was muss man über den geglaubten Christus wissen, damit Vorstellungen, Erwartungen und Hoffnungen sachgemäß in unserer Zeit ihre Bedeutung und Kraft entwickeln können.
Das Kerncurriculum für die Sek. I benennt Kompetenzen, über die Schülerinnen und Schüler am Ende einer Unterrichtsreihe verfügen sollen. Wie können diese in einen schuleigenen Arbeitsplan umgesetzt werden? Wie kann daraus eine Unterrichtsreihe entstehen?
Anhand des Unterrichtswerkes „Mitten ins Leben“ wollen wir mit Bezug auf das Kerncurriculum Evangelische Religion exemplarisch Bausteine für das Themenfeld vorstellen, bedenken und entwickeln.
Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Katharina Brennecke-Betschel, Fachberaterin Sek. I
Teilnehmerkreis: Lehrkräfte an Sek. I
Termin: 15.09.2010 (09.00 – 16.00 Uhr)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
Anmeldung
|
13.09. – 15.09.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.051.1309
Kursreihe „Theologie für Religionslehrkräfte“:
„Politik und Religion“
In pluralistischen Demokratien wird die Trennung von Politik und Religion als eine Errungenschaft angesehen, die nicht aufgegeben werden sollte. Luthers Zwei-Regimenten-Lehre, nach der Gott über das Reich der Welt mittels staatlicher Gewalt und über die Gläubigen direkt mittels des Heiligen Geistes herrscht, bahnte auch aus christlicher Perspektive den Weg für die neuzeitliche Trennung an. Allerdings entwickelte sich Luthers Lehre sehr bald zu einer Zwei-Bereiche-Lehre, in der Gott nicht mehr als die alles bestimmende Wirklichkeit angesehen wurde, sondern nur noch als zuständig für den Bereich der Religion. Man gestand dem Staat eine Eigengesetzlichkeit zu. So unzweifelhaft die Bergpredigt Handlungsregeln für den Einzelnen, und zwar für den einzelnen Gläubigen, enthält und nicht den Staat und seine Institutionen zum Adressaten hat, weil der Staat bei der Wahrnehmung seiner Schutzaufgabe für seine Bürgerinnen und Bürger nicht auch noch deren linke Backe hinhalten kann oder darauf verzichten kann, dem Übel zu widerstehen. Dennoch stellt sich in politischen Konflikten immer wieder die Frage, wie anders die Kirche ihr prophetisches Wächteramt wahrnehmen kann als durch den Rückgriff auf die Handlungsziele Frieden und Gerechtigkeit durch einseitigen Rechtsverzicht.
Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Referent: PD Dr. Rochus Leonhardt, Universität Hamburg
Teilnehmerkreis: Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II
Termin: 13.09. (14.30 Uhr) – 15.09.2010 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar
Anmeldung
|
14.09.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.052.1409
Geschichten mit Hand und Fuß
„Wenn Abschied weh tut“
Auch unsere Schülerinnen und Schüler erleben die Begegnung mit Sterben und Tod und müssen lernen, mit Abschiedsschmerz umzugehen. Die Welt ist plötzlich verändert, nichts ist mehr so, wie es einmal war. Verständnis und Begleitung ist in diesen Zeiten besonders wichtig.
Das Thema Trauer, Verlust, Abschiedsschmerz, die Frage nach dem Danach sollte daher auch einen angemessenen Platz im Unterricht finden. Gerade „unbelastete“ Zeiten bieten gute Möglichkeiten, Bereitschaft für den sonst so sensiblen Bereich zu öffnen, wird dieser doch in unserer von Leistung- und Körperkult geprägten Gesellschaft oftmals verdrängt.
Im Seminar werden Modelle vorgestellt, die Zugänge zum Thema und dessen Bearbeitung schaffen können. Darüber hinaus soll ausreichende Zeit zur Reflexion auch unter Einbeziehung eigener Erfahrungen und Beobachtungen gegeben sein. Diverses Material zum Mitnehmen wird zur Verfügung gestellt.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referent: Klaus-Dieter Braun, ajab Wolfenbüttel
Teilnehmerkreis: Lehrerinnen und Lehrer GS, Sek. I (Kl. 5 + 6)
Termin: 14.09.2010 (09.30 – 16.30 Uhr)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
Anmeldung
|
22.09. – 24.09.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.053.2209
Kursfolge: Stilleübungen in der Schule
Wege in die Stille – Wege zur Mitte
Immer wieder beklagen Kolleginnen und Kollegen die Zunahme von Konzentrationsmängeln und motorischer Unruhe im Unterricht. Die Ursachenforschung führt zu den unterschiedlichsten Gründen für die inzwischen bekannten Phänomene, unter denen Unterrichtete und Unterrichtende gleichermaßen leiden. Angesichts der Vielfalt möglicher Ursachen müssen die Bearbeitungsstrategien langfristig und vielschichtig angelegt sein. Dies hilft aber zunächst in der konkreten Unterrichtssituation wenig. Deshalb fragen sich viele Unterrichtende, in welcher Weise sie den Schülerinnen und Schülern wenigstens mittelfristig konkrete Hilfestellung anbieten können. Etwa: „Können Stilleübungen hier Hilfe bringen?“
Die Antwort lautet:
JA – wenn sie in rechter Weise verstanden und den Schülerinnen und Schülern mit Zeit, Geduld und positiver Grundhaltung nahe gebracht werden.
NEIN – wenn sie als Trick zur Disziplinierung betrachtet werden und damit funktionalisiert werden sollen.
Stilleübungen sind keine Methode, die uns den „Knopf am Kind“ finden lässt, an dem man es „leise stellen“ kann. Sie wollen vielmehr einen Erfahrungsraum eröffnen, in dem Kinder und Jugendliche Entdeckungen machen, die sie von innen heraus still werden lassen. Stille ist mehr als das Fehlen von Lärm. Sie bietet einen Entfaltungsraum für die innere Persönlichkeit. In ihr kann eine Begegnung mit dem Urgrund stattfinden, in dem wir getragen sind.
Die Entdeckung der Stille beginnt bei denjenigen, die sie anleiten wollen. Lehrerinnen und Lehrer, die Stilleübungen in ihren Schulalltag integrieren möchten, brauchen eigene kontinuierliche Erfahrungen damit. Wer selber nur hektisch durch seinen Alltag jagt und Stille nicht erträgt, wird Kinder nicht auf ihrem Weg dahin begleiten können.
Daher richtet sich der erste Teil der hier vorgestellten Kursfolge ganz persönlich an die Lehrkräfte. Sie müssen zunächst selbst Erfahrungen mit unterschiedlichen Formen von Meditation und Leibarbeit machen. Ziel ist herauszufinden, was für jede(n) Einzelne(n) ein geeigneter Zugangsweg zu mehr eigener innerer Ruhe sein kann. Die Teilnehmenden werden ermutigt, ihnen hilfreiche Übungen in der Folge selbstständig zu vertiefen.
Ziele des Gesamtkurses:
- Finden eines eigenen Zugangs zur Stille; Entwickeln eines natürlichen Rhythmus von Aktivität und Besinnung
- Kennenlernen unterschiedlicher Formen von Achtsamkeits- und Stilleübungen
- Anbahnung der Fähigkeit zur Anleitung von Kindern, basierend auf eigener meditativer Erfahrung
- Entdeckung der religiösen Dimension der Stille
Die Kursfolge umfasst vier verbindliche Kurse in einem Zeitraum von zwei Jahren.
Kurs 1: Übungen der Achtsamkeit und Stille in der Schule – Grundlagen und Voraussetzungen
Im ersten Kurs steht die eigene Auseinandersetzung der Lehrkräfte mit Erfahrungen der Stille als Voraussetzung jeder entsprechenden Arbeit in der Schule im Vordergrund. Es werden unterschiedliche Zugangswege vorgestellt, erprobt und reflektiert: Gegenstandsbezogene und nichtgegenständliche Meditation, Körper- und Atemarbeit, Meditativer Tanz, Imaginationsübungen.
Termin: 22. – 24.09.2010
Kurs 2: Stille-Erfahrungen mit Leib und allen Sinnen
Im zweiten Kurs steht die achtsame Wahrnehmung des eigenen Körpers und der umgebenden Natur im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche kindgerechte Körper- und Sinnesübungen kennen. Sie erfahren dabei die Bedeutung des Innehaltens und der Hinwendung zu sich selbst als Grundlage für Wachheit, Konzentration und Zuwendung zur Mitwelt.
Termin: in 2011
Kurs 3: Gegenstandsbezogene Übungen als Wege zu Ruhe und Zentrierung
Kurs 4: Stille-Erfahrungen mit biblischen Texten
Inge Brüggemann, geb. 1950, Mitglied des LAM, Schulung im Herzensgebet.
Während ihrer Tätigkeit als Lehrerin Entwicklung und Erprobung von Stilleübungen für Kinder in der Schule. Nach Ausbildung in körperorientierter Psychotherapie und als Heilpraktikerin/ Psychotherapie heute tätig in freier Praxis in Barsinghausen sowie in der Erwachsenen- und Lehrerfortbildung.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Meditationsleiterin, Barsinghausen
Teilnehmerkreis: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen
Termin: 22.09. (15.00 Uhr) – 24.09.2010 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar
Anmeldung
|
04.10. – 06.10.2010 | Dienstliche Fortbildung
Kerncurricula Evangelische und Katholische Religion
an Kooperativen Gesamtschulen
- Wie geht es weiter? -
Es handelt sich um eine Fortsetzung der Fortbildungsveranstaltung „Kerncurricula Evangelische und Katholische Religion an Kooperativen Gesamtschulen“, die im September 2009 stattgefunden hat. Dieses Angebot richtet sich daher gezielt an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der genannten Veranstaltung, aber auch neue Kolleginnen und Kollegen sind willkommen (IGS und andere Schulformen).
Nach einem Jahr Implementierung der Kerncurricula Religion, die am 1.08.2010 in Kraft getreten sind, geht es zunächst um eine Bestandsaufnahme der bisherigen Arbeit an den Schulen und der damit verbundenen Erfahrungen. Um den weiteren Umsetzungsprozess voranzubringen, wollen wir gemeinsam zu dem Kompetenzbereich „Nach Gott fragen“ arbeiten. Es sollen Möglichkeiten der schulcurricularen und unterrichtspraktischen Umsetzung vorgestellt, erprobt und diskutiert werden.
Als Leitfaden für die Erschließung dieses Kompetenzbereichs sollen uns die Ausführungen von Gabriele Obst „Kompetenzorientiertes Lehren und Unterrichten im Religionsunterricht“ und deren Modell zur Unterrichtsplanung dienen.
Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Referenten:
Dr. Christine Lehmann, Fachmoderatorin für Ev. Religion an niedersächsischen Gesamtschulen
Martin Schmidt-Kortenbusch, Fachmoderator für Kath. Religion an niedersächsischen Gesamtschulen
Teilnehmerkreis: Fachbereichsleitungen sowie
Lehrerinnen und Lehrer für
Kath. und Ev. Religion
an Kooperativen Gesamtschulen
in ganz Niedersachsen
Termin: 04.10. (11.Uhr) – 06.2010 (14.00 Uhr)
Tagungsort: Haus Hessenkopf, Hessenkopf 5, 38644 Goslar
Kursgebühr: € 30,00 pro Person
Anmeldung
|
06.10.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.058.0610
„(An-)Gebote“
Die 10 Gebote im Religionsunterricht der GS
Das Kerncurriculum eröffnet uns viele Möglichkeiten mit verschiedenen Lehr- und Lernmethoden, kreativen Gestaltungsmöglichkeiten und produktiven Aneignungsformen Lernprozesse in Gang zu setzen.
Am Beispiel der 10 Gebote wollen wir Formen der Partner- und Gruppenarbeit mit Blick auf die individuellen Aneignungsmöglichkeiten (Schülerselbsttätigkeit ) erproben.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referentin: Ute-Agnes Guth, Fachberaterin ev. Religion GS, Gifhorn
Teilnehmerkreis: Lehrkräfte GS
Termin: 06.10.2010 (15.00 – 18.00 Uhr)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
Anmeldung
|
07.10.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.059.0710
Prophetie im Alten Testament
Im AT nehmen Propheten breiten Raum ein und begegnen in verschiedenen Funktionen. Auf ihre Weise interpretieren sie Zeitgeschehen unter religiösen Gesichtspunkten, schaffen Erklärungen für vergangene oder zu erwartende Ereignisse. Und so beeinflussen sie die Einstellungen in ihrer Zeit und darüber hinaus. Sie prägen aber auch unser Bild von den Geschehnissen, indem sie einen Zusammenhang zwischen Religion und Politik herstellen. Sie begegnen eben nicht nur als Wahrsager, die Zukunft ansagen, sondern auch als Politiker, Zeitkritiker und Vermittler zwischen Mensch und Gott.
Der jüdische Kanon unterscheidet die „Vorderen Propheten“ (Jos, Ri, 1+2 Sam, 1+2 Kön), in denen von Propheten erzählt wird (z.B. von Elia und Elisa), von den „Hinteren Propheten“, den schriftprophetischen Büchern, die überwiegend gesammelte Prophetensprüche enthalten.
Neuere Forschungen vertreten die Ansicht, dass das Phänomen der Prophetie nicht auf Israel beschränkt war, dass allerdings Prophetenbücher eine Besonderheit im Alten Orient darstellen. Dies macht die Frage um so bedeutsamer: Was ist ein Prophet nach biblischem Verständnis? Neben allgemeinen Einblicken und Überblicken zur AT-Prophetie sollen als Beispiel vertieft Elia und Kostproben aus Amos, Micha und Sacharja behandelt werden.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referentin: Professor Dr. Karin Schöpflin, Göttingen
Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen
Termin: 07.10.2010 (09.30 – 16.30 Uhr)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
Anmeldung
|
|
Zitat der Woche
„Man kann einen Menschen nichts lehren,
man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“
Galileo Galilei
|
Programm 2010
Bestellungen unter
Tel. 05331-802507 oder
Fax 05331-802713
auch als PDF-Datei |
Neuerscheinungen |
'braunschweiger beiträge' 128
Gottesdienst: Gier
- Ein Gottesdienst zum Thema Finanzkrise (Thomas Gunkel)
U-Modell:"Mit meinem Gott kann ich mauern
Überspringen" (Psalm 18,30b) (Maja Lieder-Rabe)
U-Modell: Spiel mit dem "Weißen Feuer"
Die Bibel in ausgewählter Gegenwartsliteratur (Dietmar Gerts)
Religion in Karikaturen und satirischen Zeichnungen
Ffolge I : Weihnachten (Hans Jürgen Schmidt-Rhaesa)
Fachbeitrag: Islamischer RU in Niedersachsen als Beitrag
zur Integration?
Chancen und Grenzen des Schulversuchs im Hinblick
auf interreligiöse Kooperation (Iingrid Wiedenroth-Gabler)
Fachbeitrag: Pluralismus, Wahrheit, Toleranz (Bert van den Brink)
Fachbeitrag: Yin und Yang – Harmonie und Unterschied.
Ein anthropologisch-interkultureller Zwischenruf
zum Perspektivenwechsel (Jjos Schnurer)
Buchtipps (Michael wermke / Jos Schnurer)
weitere Infos und Bestellungen
unter Tel. 05331-802 507
oder besuchen Sie auch unseren Online-Shop |
Wissenschaftsfreiheit
Braunschweiger Beiträge zur Sozialethik
Band 2
Herausgegeben von Hans-Georg Babke
Broschiert - 196 Seiten - PETER LANG Internationaler Verlag der Wissenschaften
Erscheinungsdatum: 2010
ISBN: 978-3-631-56236-9
Das Grundrecht auf Wissenschaftsfreiheit ist ein hohes Gut. In der Geschichte musste es gegen staatliche und kirchliche Widerstände erstritten werden. In der Gegenwart droht seine schleichende Aushöhlung: durch finanzielle Beteiligungen der Wirtschaft an Wissenschaftsprojekten, durch weit in die Zukunft reichende Risiken wissenschaftlich-technischer Projekte, durch die dominante positive Grundrechtsinterpretation, in der Wissenschaftsfreiheit nicht mehr als individuelles, sondern als korporatives Grundrecht verstanden wird. In diesem Band werden die philosophisch-religiösen Wurzeln der Wissenschaftsautonomie dargestellt, aber auch die kirchlichen und politischen Widerstände bis in die Gegenwart hinein. Anknüpfend an liberale Traditionen der Theologie im 19. Jahrhundert wird die Vereinbarkeit von liberaler und christlicher Freiheit betont.
weitere Infos und Bestellungen
unter Tel. 05331-802 507 |
'braunschweiger beiträge' 127
Die Reformation in Deutschland
Teil III: Vom Gemeindechristentum zur Staatskirche
Autor: Robert Gericke
Inhalt:
Vorwort
Vom Gemeindechristentum zur Staatskirche
Zeittafel
1.
Der neue Glaube in der Obhut der Obrigkeit
-
Stichwort: „Konfessionalisierung“
- Zur Vertiefung
2.
Zwingliananer und Calvinisten: Die "Reformierten"
3.
Die (Wieder)Täufer
4.
Die Reformation im Brennpunkt der großen Politik
5.
Positionsbestimmungen und Erneuerung: (Theorie und Praxis der Re-Katholisierung)
6.
Auswirkungen des Augsburger "Interims" von 1548
7.
Anbahnung einer politischen Lösung
8.
Der Augsburger Religions- und Landfrieden 1555
- Zur Diskussion
- Statt eines Nachwortes
Weiterführende Literatur und andere Medien
weitere Infos und Bestellungen
unter Tel. 05331-802 507
oder besuchen Sie auch unseren Online-Shop |
| Die Zukunftsfähigkeit des Föderalismus in Deutschland und Europa
Braunschweiger Beiträge zur Sozialethik
Band 1
Herausgegeben von Hans-Georg Babke
Broschiert - 162 Seiten - PETER LANG Internationaler Verlag der Wissenschaften
Erscheinungsdatum: 2007
ISBN: 978-3-631-56236-9
Die Föderalismusreform in Deutschland ist nicht der große Wurf geworden. Der Prozess der europäischen Einigung stagniert aufgrund verweigerter Zustimmungen zum EU-Verfassungsentwurf. Welche Auswege kann es aus diesem Dilemma geben, ohne dass dabei die positiven Impulse eines übergeordneten Gemeinschaftsrechts, beispielweise in Gestalt erweiterter Grundrechte, für die Mitgliedsländer verloren gehen? Mit Hilfe der Strategie der Problemrückverlagerung lassen sich Suchräume eröffnen, in denen besser akzeptierte Verfahrenregelungen gefunden werden können. Für die Suche können noch unabgegoltene Traditionen der Anfangsgeschichte der demokratischen Verfassungen fruchtbar gemacht werden. Vor allem ist dabei an die Konstitutionsprinzipien der protestantischen Kirchen mit ihrem Vorrang der unteren Entscheidungsebenen zu denken sowie an das Prinzip der Einheit in versöhnter Verschiedenheit.
weitere Infos und Bestellungen
unter Tel. 05331-802 507
oder besuchen Sie auch unseren Online-Shop |
NEWSLETTER ABONNIEREN |
|
|
|